emer Reife nach Corsica. 291
Eben so erhielt ich auch viele Proben der Höfttichkeit von dem P. Guclfucci aus dem Orden derServilen, einem Mann, dessen Talente und Tu»tzenden, die mit einen besondern Anstande und An»nchmtichkelt -er Sitten verbunden waren, ihn zllden ansehnlichen Posten eines Secretairs bey demGeneral, erhoben hatten. Ueberhaupt betrugen sichhier alte vornehme Herren gegen mich auf die der»bindlichste Weise. Wir gierigen, ritten, und jag»ten zusammen.
Die Vauren und Soldaten Waken alte fteymü»thig, offenherzig, lebhaft und kühn, und hattenein gewisses rauhes Betragen, welches mit ihremCharakter sehr wohl übereinstimmte, und gar nichtmißfällig war. Der General erzählte mir ein vor»trcflichcs Exempel von ihrer aufrichtigen und natür»lichen guten Denkungsart. Ein junger französischerMarquis, der sehr reich und eitel war, kam herübernach Corsica. Er hatte einen übertriebenen Haßgegen die barbarischen Einwohner, und gieng mitstolzen Schritten einher, als wenn er ein Mann vonWichtigkeit wäre. Die Corfen sahen ihn mit einemspöttischen Lächeln an, und sagten: „Laßt ihn gehen,„er ist noch jung»
Die cvrsischeu Bauten und Soldaten sind sehrgeneigt die Ochsen mit großen Hunden zu hetzen.Dieses erhält noch bey ihnen eine gewisse Art vonWildheit', die alle Furcht gänzlich vertreibet. Ichhabe es selbst gesehen, daß ein Corse in der Hitze deSHetzens herein gelaufen ist, die Hunde abgehalten,T 2 das