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Tagebuch
Meine lieben Freunde wollten auch einen engli-schen Gesang von mir haben. Ich bemühete michihnen auch in diesem Stücke zu gefallen, und warin dem, ivas mir eben beysiel, sehr glücklich. Ichsung ihnen vor: „bjearrs ok oalc are our sbips,„k^earrs of oalc gre our men„, oder: „Herzen von„Eichen sind unsere Schiffe; Herzen von Eichen sind„unsere Leute». Ich übersetzte es ihnen ins italiä-nische, und nie habe ich gesehen, daß sich jemandüber einen Gesang so gefteuet habe, als den Corsen.die Herzen von Eichen gefielen, „eriore cli guerco,„schrien sie, braus Inglelo,,. Es war eine ganzübermäßige Freude. Ich glaubte ein Seeofficieraus Werbung, und die Corsen ein Chor auf einerenglischen Flotte zu seyn.
Paoli sprach sehr stark von der Erhaltung derUnabhängigkeit vonCorsica. „Wir können, sagte„er, fremde Mächte zu unfern Freunden haben; al-lein sie müssen, smici tuori cli cgsrr, als Freunde„aus dem Hause bleiben. Wir können ein Bünd-„niß machen, aber wir wollen uns nicht der Herr-schaft der größten Nation in Europa unterwerfen.„Diese Leute, welche so viel für die Freyheit gethan„haben, werden sich lieber in Stücken hauen lassen,„als zugehen, daß Corsiea von dem Gebiete eines an-dern Landes verschlungen werde. Vor einigen„Jahren, da man ein falsches Gerüchte ausgestreuet„hatte, daß ich Willens wäre Corsicg dem Kaiser zu„überliefern, kam ein Corse zu mir, und redeteMich mit großer Bestürzung an»: »Was! Soll das
»Blut