einer Reise nach Corsica. zo;
messe: „Ich sage Ihnen als ein ehrlicher Mann,„daß es mir unmöglich sey, nicht zu glauben, daß„Gott selbst mitwirken werde, um Corsica in Frey»„hcit zu setzen. Ein unterdrücktes Volk, wie die„Corsen, ist gewiß des göttlichen Beystandes wär»„dig. Ich habe auch bey unsern gefährlichsten Um»„standen niemals den Muth verloren, weil ich mein„Vertrauen auf die Vorsehung setzte». Ich wagtees, darwider einzuwenden, warum hat sich aberdie Vorsehung der Sache nicht eher angenommen?Er antwortete hierauf mit einer edeln, ernsthaftenund frommen Miene: „weil seine Wege »»erforsch»„lich sind. Ich danke ihm für das, was er gethan„hat. Ich verehre und bete ihn deßwegen an„. ^
Ich gab dem Paoli eine Beschreibung von demCharakter meines geehrten Freundes, des HerrnSamuel Johnson. Ich habe es oft bedauret, daßberühmte Männer, dergleichen die Menschlichkeit invielen Jahrhunderten nur sehr selten hervor bringt,einander nicht sehen, und ich bin oft darüber erstaunt,wenn solche Mannet zu gleicher Zeit aufstehen,daß sie esselbst nicht suchen sollten,ob sie gleich um den halbcnErd»kreis entfernet wären, einander wieder anzutreffen.
Der weise König sagt: wie ein Messer das an-dere wetzet, so schärfet auch ein Mann den andern.Was für eine Vorstellung kann man sich nicht vonder Zusammenkunft eines solchen gelehrten Philoso-phen, wie Herr Johnson ist, und eines solchenGesetzgebers und Generals, als Paoli vorstellet,machen
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