Band 
Erster Theil.
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der schönen Wissenschaften. z

haben, haben uns hiervon keine andere Regeln gelassen,als ihre Münzen selbst: die man bis dahin gar aus keinerandern Ursache, als wegen ihrer schönen Arbeit aufgesucht,und nur zu mehrerer Kenntniß der Geschichte, erforschet hak-te. Die Neuern, welche seit zweyen Jahrhunderten so vieleSchaupfennige geschlagen, hatten sich wenig um die Regelnbekümmert; sie waren keiner gefolgt, und hatten keine vor-geschrieben : und in den Sammlungen von dieser Art,fand man kaum drey oder vier Stücke, wo das Naturell soglücklich gewesen war, der Methode zu Hülfe zu kommen.

Die Schwierigkeit nun, eine Kunst, die so lange verab-säumet gelegen, auf einmal zur Vollkommenheit zu bringen,war nicht die einzige Ursache, wodurch die Akademie ver-hindert ward, unter dem Herrn Eolberr, mit der Geschichtedes Königes in Münzen, merklich fortzurücken. Er brauch-te die Einsicht der Gesellschaft noch zu tausend andern Din-gen. Sie mußte beständig allerley Riste zu Schiidereycn,oder Bildhauereyen erfinden oder untersuchen, womit manVersailles auszieren wollte. Sie mußte die Wahl undOrdnung der Bildsäulen angeben. Sie grenz über dieVerzierungen der Springbrunnen und Lustlauben, und überalles zu Rathe, was nur zur Auskleidung der Zimmer, undzur Verschönerung der Gärten, in Vorschlag gebrachtward.

Man hatte ferner der Akademie anbefohlen, den Grund-riß und die Hauptaussichten der königlichen Häuser, in Ku-pfer stechen zu lassen, und Beschreibungen dazu zu machen.Die Stiche waren auch schon weit gekommen, und die Be-schreibungen fast fertig, als Herr Colberr mit Todeabgieng.

So sollte auch der Grundriß, und die Lagen der erober-ten Plätze, in Kupfer gestochen; und eine Geschichte jederStadt und ihrer Eroberungen hinzugefüget werden : alleindieser Anschlag gerieth, gleich demvorigen, ins Stecken.

Als Herr Ouinault vom Könige Befehl bekam, anden musikalischen Trauerspielen zu arbeiten: so befahlen Se.

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