Band 
Erster Theil.
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Der schönen Wissenschaften. 9

die Geschichte des Königs in Münzen ungemein am Herzenlag, und der selbige auch durch seine eigene Einsichten soweit befördert hatte, behielt die Aufsicht über dieses Werkfür sich zurück; und hatte die Ehre Sr. Majestät die erstenSammlungen davon zu überliefern, die man eben prägte,und die ersten Abdrücke des Buchs, die deren Zeichnungenund die Erklärung enthielten.

Die Errichtung der Akademie der Aufschriften, mußteunfehlbar in diesem berühmten Buche einen Platz finden; inwelchem keine von den andern Akademien mit Stillschwei-gen Übergängen war. Die Münze, welche von dieser Sacheeingerücket ward, stellet einen sitzenden Mercur vor, dermit einem Griffel nach alter Art, auf eine stälerne Tafelschreibt. Er lehnet sich mit dem linken Arme auf eineUrne, die voller Münzen ist: und zu seinen Füßen liegen ei-nige Schaupfennige auf einer Pappe in Ordnung. DieSchrift rund herum : 6L81AKVX4 b'l-

I)L8, und der Abschnitt: R.L6IH.

IN8Lkl?T'l0NVl!6 LT- N VkEXlkT'Vkl1^8'I'II'V'r^ Xl. I). c. I.XIII. bedeuten; daßdie königliche Akademie der Aufschriften und Mün-zen, welche i66g gestiftet worden, den folgendenZeiten ein getreues Zeugniß der großen Thaten adle,gen soll.

Es schien, daß mit dem Buche von denMünzen,fastdie ganze Beschafftigung der Akademie ein Ende nehmenkönnte: denn die neuen Vorfalle und die Devisen derZahlpfennige jedes Jahres, waren keine hinlängliche Be-schäfftigung für acht oder neun Personen, die wöchentlichzweymal zusammen kamen. Der Abt Bignon, sah diebösen Folgen dieser Unthätigkeit wohl ein, und zog seinenVortheil davon. Allein, aus Furcht bey der Gesellschaftselbst Schwierigkeiten zu finden , verheelte er so gar denMitgliedern einen Theil seiner Absichten; die durch die min-deste Besorgniß einer Neuerung in Furcht würden gesetztworden seyn. Er stellte ihnen daher nur vor, daß da die

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