Band 
Erster Theil.
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io Geschichte der kön. stanz. Akademie

Geschichte in Münzen fettig wäre und schon gedruckt würde;der König aber mit dem, was er davon gesehen, sehr wohlzufrieden wäre, man keine günstigere Zeit erwählen könnte,den König zu ersuchen: daß Se. Majestät geruhen möch-ten , die Akademie und ihre Verfassung durch irgend eineöffentliche Acte, die unmittelbar von dem königlichen Anse-hen herrührete, zu bestätigen. Er führete ihnen die Aka-demie der Wissenschaften zum Beyspiele an, die, da siewenige Zeit nach der Akademie der Aufschriften errichtetworden, und ebenfalls noch keine öffentliche Bestätigungihrer Verfassung gehabt, anißt von Sr. Majestät eine ei-genhändig unterschriebene Einrichtung erhalten; darinn dieZeit und der Ort ihrer Zusammenkünfte bestimmt, ihreBe-schäfftigungen festgesetzt, und die fernere Auszahlung ihrerGehalte gewiß gemacht wären.

Der Vorschlag des Abts Bignon fand ungcmeinenBeyfall. Man setzte sogleich eine Bittschrift auf. DerHerr Kanzler und der Graf von pomcharrrain wurdenersuchet, dieselbe bey dem Könige zu unterstützen ; und siethaten dieses um so viel lieber, als sie von den AbsichtendesHerrn Bignon vollkommen unterrichtet, und selbst für dieAufnahme der Wissenschaften sehr eifrig waren.

Der König bewilligte das Gesuch der Akademie, undin wenigen Hagen erhielt sie nachstehende Verordnung.

Verordnung des Königes

für die königliche Akademie der Aufschrif-

ten und Münzen.

der König gesonnen ist, der königlichen Akade,mie der Aufschriften und Münzen noch ferner,, die Proben seiner Zuneigung zu ertheilen ; so ha-„ben Se. Majestät gegenwärtige Verordnung beschlossen,«welche dieselben genau beobachtet wissen wollen.

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