vondenMenschenopferungerr. 5,
riter und andere Völker, die nahe an diejenigen Oertergränzeken, wo dieser Patriarch sein Leben zugebracht, hattenunfehlbar den Eifer lind die Scandhaftigkeit dieses heiligenMannes rühmen hören, der den Empfindungen der Zärt-lichkeit, gegen diesen seinen einzigen Sohn, keinen Au-genblick Raum gab. Sie hatten etwas von den Beloh-nungen erfahren, die Gott seiner Treue versprochen, undglaubten, daß die Nachahmung einer so heldenmüthigcnThat, ihnen auch einen gleichen Segen des Himmels zuzie-hen würde. Sie wußten aber nicht, daß Gott, der mitAbrahams Gehorsame zufrieden war, anstatt des mensch-lichen Opfers einen Widder geschafft hakte; oder sie wolltenetwa die That des Patriarchen noch höher treiben, indem siewirklich ihre eigene Kinder opferten.
Nach den Dichtern und Geschichtschreibern ist Garur-NUS der erste gewesen, welcher die verstuchenswürdigs Ge-wohnheit eingeführet, Menschen zu opfern (Siehe den Bc>-chart, Vossius und Huerius). Nun ist der heidnischeGamrnus, nach dem Urtheile der besten Kunstrichter, keinanderer als Abraham. Ein mangelhaftes Stück Sän-choniaroits, welches Eufibius s/>«§/>. Lrü. an-führet, scheint die Sache außer allen Zweifel zu sehen.»Gamrnus, schreibt er, welchen die Phönicier Israel„nennen, ward nach seinem Tode unter die Götter verse-het, und zwar unter dem Namen desjenigen Gestirns,
,,welches noch rhund Gamrnus heißt. Zu der Zeit, als„dieser Prinz in Phönicier? regierte, erzeugte er mit einer„Nymphe, Namens Anobrer, einen einzigen Sohn, den er„Jeud nannte,einWort,welches noch heut zu Tage im phö-«mcifichen einen einzigen Sohn anzeiget. Als nun sein Land„in einen gefährlichen Krieg verwickelt ward, so zierete er„seinen Sohn mit dem königlichen Schmucke, und opferte„ihn auf einem Altare, den er mit eigener Hand erbauet„hatte. „ In einem andern Stücke aus dem Gancho-niaton findet man, daß eben dieser Gamrnus sich selbst
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