5O n. Der Htt. Boifsy und Morin Abhandl.
sehung dieser Opfer betreffen, deren Gebrauch sich fast malle Welttheile verbreitet hat; unter den Griechen, dieser sogelehrten und gesitteten Nation, eben sowohl, als unter denwilden und blutgierigen Scythen; unter den so weisen undverständigen Reinern nicht minder, als unter den ungesittet-sten und barbarischsten Völkern.
In der andern, unterlaßt Herr Morin nichts, wodurcher die Ehre des menschlichen Geschlechts, über einen so wich-tigen Punct retten kann.
Dem Abte Bsissy ist es eben nicht schwer gefallen,seine Zeugen zu nennen. Sie stellen sich selbst in Mengedar. Es sind, Manerhon, Ganchoniaton, Herodo-cus, pausanias, Iojephus, philo, Diodor vonSici-lien, Dionystus von Hallkarnaß, Grrabo, Cicero,Julius Cäsar, Makrobms, plrnius, die mehresten grie-chischen und lateinischen Dichter, und außer ihnen, noch eineMenge Kirchenvater.
Aus allen diesen Aussagen nun zusammen genom-men , erhellet, daß die Phönicier, Acgyprier, Arader,Rananäer, die Einwohner zu Tyrus und Karthago, dieAthenienstr und Lacedamonier, die Isomer, alle Grie-chen in den Inseln, die Römer, die Scythen, die Alba-nier, die Deutschen, die Engländer, Spanier und Gal-lier, alle gleich tief in diesem grausamen Aberglauben ge-stecket: wovon man wohl sagen kann, wasplimus ehemalsvon der Magie sagte, sie habe die ganze Welt durchwan-dert; und ihre Einwohner, so fremde sie auch sonst einanderselbst und so verschieden übrigens ihre Begriffe und Mey-nungen wären, stimmten doch alle in dieser unseligen Ausü-bung überein: lüa toto muncio conieulere, giiciinguainüükcorcii et libi igunto. /./ö. ^o. /.
Es war dem Abte Boissy nicht genug, daß er nurdie Gewißheit dieser Opfer bewiesen; er hat auch nach de-ren Ursprünge geforschet, und trägt kein Bedenken, selbigenvon einer unvollkommenen Kenntniß des abrahamischenOpfers herzuleiten. Die Rananiter, sagt er, die Amo-
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