Band 
Erster Theil.
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von den Leibesübungen der Alten. !OI

Gelehrte, öffentliche Vorlesungen und Disputationes hiel-ten , oder auch wohl ihre Werke ablasen. 2) Das kchke-dium, allwo die Jugend bey frühem Morgen zusammenkam, um daselbst die Uebungen inö besondere und ohne-Zu-schauer, zu erlernen. Z) Das , ^po-lyterion

oder 6vlnnr>üerion, welches eine?lrt von Kleiderkammerwar, allwo man die Kleider, entweder zum Bade, oderwegen der Leibesübungen, ablegte. 4) Das Ll-ieockeliuni,^lipterlon oder VnAuarium, welches zum Salben bestimmmet war, und entweder vor oder nach dem Bade, demRingen, oder dem Geschwindekampfen, gebraucht ward.5) Das Lt>nilkermm oder Loniltrg, allwo man sich mitSand oder Staub bedeckte, um das Oel oder den Schweißzu trocknen. 6) Der eigentliche Kampfplatz, wo man sichim Kämpfen, Fechten, Ringen, und andern Uebungenversuchte. 7) Das 8pliüerilierium oder Ballhaus, wel-ches zu denen Uebungen aufbehalten ward, zu welchem marzeinen Ball gebrauchte. 8) Die großen ungepflastertenGange, welche den ganzen Platz besetzten, der zwischenden Vorhäfen und denen Mauren war, welche das ganzeGebäude umschlossen. 9) Die Tysttzn oder Xylll, welcheskonici waren, unter welchen die Klopffechter sich im Win-ter und bey schlimmem Wetter übten, ro) Andere Zysten,Xyüa, welches offene Gänge waren, die für den Sommerund das schöne Wetter bestimmet, und deren einige ganzfrey, andere aber mit Bäumen besetzt waren. n) DasBehältniß zu den Badern, welches aus verschiedenen Ab-theilungen bestund, deren Beschreibung Herr Bürette ineine andere Abhandlung verspüret. 12) Das 8taämm, eingroßer weiter Platz, halbcirklicht, sandigt und mit kleinenStaffeln, für die Zuschauer der Uebungen, umgeben.

Diese Beschreibung von den Abtheilungen der Gymna-sien führet den Herrn Bürerre von selbst darauf, daß erauch ein Wort von den Bedienten sagt, in deren Aufsichtsie standen, und welche i) der Gymnastarch waren, oderder Oberausseher über das ganze 6viimalmm. 2) Der

G 4 Xystarch,