Band 
Erster Theil.
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,oL vm. Des Herrn Bukette Abhandlung

sie ihnen eine Diät vorschreibt, die ihre Kräfte und Flei-schichkeit bis aufs höchste treiben kann, sich wenig darum be-kümmerte, ob der Leib in einer vollkommenen Gesundheitund vor den Krankheiten gesichert bliebe.

Nachdem nun Herr Bürette den Fortgang der drey-erley Gymnasticken der Griechen, das heißt, der kriegeri-schen, der ringerischen und medicinischen, untersuchet; soerkläret er, welchergestalt sie diese letztem zwo Arten derLeibesübungen, den Römern mitgetheilet; wie diese, al-les was die Uebungen des Leibes, die Spiele und Schau-spiele betroffen, noch weit höher als die Griechen, ja bisauf die äußerste Vollkommenheit und Pracht getrieben.Kurz, wie der Verfall des Reiches, auch den Untergangder freyen Künste und unter andern der Leibesübungen undder Arzneykunst nach sich gezogen, welche letztere allmählichdiejenigen Rechte fahren ließ, die sie über die ersteren, mitso gutem Grunde erworben hatte; und die sie nach ihrerWiederherstellung, abermals an sich zu bringen ver-absäumet.

Hierauf schreitet Herr Bürette zu der Beschreibungder öffentlichen Gebäude, allwo diejenigen, welche unter-richtet seyn wollten, allen möglichen Beystand fanden.Diese Oerter hießen wegen der Nacktheit der

Klopffechter; kalaelim, wegen des Wngens, welcheUchung unter allen daselbst am meisten getrieben ward; jabey den Römern hießen sie auch zuweilen Ibermae, weildie Abtheilung der Bäder und Badstube einer der Haupt-theile dieser Oercer war.

Herr Bürette, welcher im Sinne hat an einem an-dern Orte die Bauart dieser Gymnasien besonders zu unter-suchen , geht nur hier, nach dem Virruv und einigen an-dern Schriftstellern, die davon gedenken, die verschiedenenStücke durch, aus denen diese großen Gebäude bestunden,und die ungefähr auf zwölfe gerechnet werden können.Dieselben waren nun, i) die äußeren Vorhöfe, allwo diePhilosophen, Redner, Meßkünstler, Aerzte, und andere

Gelehrte,