ro8 vm. Des Herm Bürette Abhandlung
und sich auch besser aas unsre Zeiten erhalten hat, als die übrk«gen, indem es an; ?t ein Cangeuserkloster ist, und den Na»men der Maria der Engel führet.
2. Nach dieser Untersuchung von dem Ursprünge undWachsthums der kalten und warmen Bäder bey den Grie-chen und Römern, machet Herr Bürecre eine genaue Be-schreibung dieser Gebäude. Die Bauart derselben warnichr einförmig; das heißt, man verlegte die verschiedenenStücke, aus welchen sie bestanden, an unterschiedene Orte,nachdem man dergleichen Bäder entweder dem öffentli-chen Gebrauche, oder nur der Bequemlichkeit gewisser Pri-vatpersonen widmete; nachdem man sie entweder mit denO^iunuliis und ?a!aeüris verband, oder sie ganz abgesondertbauete. Diese Verschiedenheit nun zwingt den Herren Dü->rerre, zuerst diejenigen Bader zu beschreiben, die einen Theilder Gymnasien ausmachten, und welche in Ansehung derGriechen, für die wichtigsten zu halten sind, hierauf beschreibter auch die von den Leibesübungen abgesonderten Bader,und entlehnet diese zwo Beschreibungen vorn Vitruv.
Au6 demjenigen, was dieser berühmte Baumeister unsvon der ersten Art dieser Bader nachgelassen hat, erhellet,daß selbige in den griechischen l'ai-wkiris aus sieben verschiede-nen Theilen bestanden haben, die mehrentheilö von einanderabgesondert gelegen, und mit einigen zu den Uebungen ge-widmeten Stücken unterbrochen gewesen. Diese siebenStücke aber waren: i. das kalte Bad, kriAiäa I^uatio,griechischgenannt; 2. das Llaeotbestum, das heißtdas Zimmer, wo man sich mit <!)ele einrieb; z. derAul-lUNgsort/krigichirimn ; 4. das tchopmZeun,, das heißt,der Eingang, oder der Vorsaal des kkvpocanlii, oder derGrube; 5. die gewölbte Schwitzstube, oder das Schwitz-bad, welches LonLmueratu Luchuio, oder Tepiäiuuuu, ge-nennet ward; 6. das bac-oniciun, oder die trockne Stube;7. das Bad von heißem liVasser, Olicial^guatio genannt.
Von denen Bädern, die von den kalaeliris abgesondertwaren, kann man aus dem Virruv folgendes merken.
i. Daß