iz6 xm. Simon, von den Glücksspielen rc.
fache kennte man auch, au6 Gefälligkeit gewinnen lassen,wenn man das Würfelspiel schlecht spielte. Diesen Rathgiebt Ovid einem Liebhaber der mit seiner Geliebtenspielet :
Leuluöet, numeiMgne mann iaclkabit eburnos;
1u Mtile iackato, tu nislo i-rcls 6sto.
Wenn man einen Würfel ausgesetzt hatte, welches^are calculum hieß, und gewahr ward, daß man übel ge-spielet harte; so konnte man, mit Erlaubniß seines Gegners,noch einmal werfen, welches reciucere calculum hieß.Dieß erkläret Cicero so : Iwgue tibi conccäo, gnnä inclnnäeoini scriplis svlemun, vt crilculuin reclucas, 6 tsalicnin« clari poeniter. r»
Die zwölf Linien waren durch eine Queerlinie durch-schnitten, tvelche l.ins» siicra hieß, und die man sonderZwang nicht überschritt. Daher kam das Sprüchwort:xncho-Ä «P' ; das heißt: ich will über alles hinweg
fahren. Wenn nun die Würfel bis an die letzte Linie ka-men, so sagte man, sie wären aci incitas. Man bedienteßch dieser Metapher, um zu sagen, daß eine Person sichnicht mehr zu rathen oder zu helfen wüßte.
L/. ?ro/e«lko acl incita« lenonem rechnet, 6 easabchixerlt;
H//. <^uinpriu8cli1poribitkgxo,guain vnamcglcem ciuvrit.
Der der Griechen, hatte nur 10 Linien
und 12 Steine.
Die übrigen Regeln dieses Spiels weis man nicht,und man muß selbiges nicht, wie die mehresten Auslegergethan, mit dein Damen- oder Schachspiele vermengen,welche gar nicht auf den Ausschlag der Würfel ankommen.Dieses Spiel kömmt eigentlich nur mit unserm Tricktracküberein, mit weichem man die Vergleichung gar leichtanstellen kann.
XIV. Des