Band 
Erster Theil.
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bey den alten Römern. 1Z5

auf dem Spiele stand, bezahlten diejenigen die verloren,auch noch für jeden unglücklichen Wurf etwas.

Da nun die Würfel sechs Seiten hatten, so machtedieß 56 Würfe: nämlich sechsmal Pasch; dreyßigwo zween Würfel einander gleich waren, und zwanzig,wo sie alle drey von einander unterschieden waren.

Die andere Art zu spielen hieß 7r^«^ko-,/Lor. Wenneiner der die Würfel hatte, den Wurf den er wünschte,nannte, bevor er noch geschmissen hatte, und er traf ihn;so gewann er das Spiel; oder er überließ auch diese Wahlseinem Gegner, und alsdann traf ihn das Schicksal, dem ersich unterworfen hatte:

Lt moclo tres iscllst nuiueros, moöo eoZitet sptsHiigin labest zartem csllicls, guamgue vocet.

Die dritte Art von Spiel hieß bey

den Griechen, und Quoten» leripts bey den Lateinern. DerTisch auf welchem man spielte, war viereckichk. Selbigerwar mit 12 Linien abgetheilet, auf welchen man die Plätzenach Gutdünken ordnete, jedoch so, daß man sich nach denAugen der Würfel richtete die man geworfen hatte. Die-se Plätze Lslculi genannt, waren auf jeder Seite fünfzehnan der Zahl, und von verschiedener Farbe:

Oileolor snciyiti lud isälu cslculu; allst,Oecertsntgue limul csucliclus stguo inAsr:

Vtgusinuin psnli lcrchtoruin tramite currsat,

Is csjiiet ^almsm guem las läöls vocsnt.

Es herrschten also das Glück und der Verstand gleichstark im Spiele, und ein geschickter Spieler konnte durchseine Fähigkeit die bösen Würfe, die er getroffen, gar leichtverbessern, wie folgende Stelle lehret: Iks vits eil lioini-num gaati cum luclss teilen« , 8i illucl guocl msximsc>P>us eil iselu uon csclit; Illucl guocl scciclit, icl srte vtcvrnZss. (IrrE. ) Aus eben dieser Ur-

I 4 fache