einer Stelle im Iuvenal.
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die Niedergeschlagenheit und allgemeine Bestürzung derStadt Rom, welche aus der tyrannischen Regierung diesesKaisers entstanden. Allein, ungeachtet diese Erklärungbald anfangs natürlich genug zu seyn scheint, so kömmt siedennoch dem Herrn Valois gar zu unbestimmt und allge-mein vor, indem sie sich eben so gut auf Tibers, desLa-ligula und LTerons Zeiten schicket, die alle gewiß nichtsbesser waren, als Domirian. Er hat also im i7v6tenJahre in der Geschichte eine besondere Ursache gesuchet, wes-wegen Iuvenal allhier der Stadt Rom den BeynamenAttouitL giebt, und er glaubet dieselbe gefunden zu haben.
Iuvenal, sagt er, will zu verstehen geben, daß, dader verwundernswürdige plareis, dessen er zu Anfangeseines Strafgedichces gedacht, im abriarischen Meere ge-fangen, und dem Domirian gebracht worden, Pegasus,der Statthalter zu Rom, welcher als ein solcher, einer derersten Beysitzer des Raths war, sich eiligst auf das Schloßbegab, um daselbst mit dem Kaiser und den Großen, dieArt zu überlegen, wie dieser sehr große Fisch gesotten undauf die Tafel des Kaisers gebracht werden sollte. Er giebtder Stadt Rom den Beynamen sttonita, einer abgemar-keten, um auf eine feine Art Domitians Weichlichkeit an-zuzeigen, der die Zeit mit Berathschlagung über dergleichenAusschweifungen, und zwar in einer solchen Zeit verschleu-derte, da die ganze Stadt über der traurigen Nachricht er-schrocken war, daß man den Aufstand des Lucius Anto-nios in Deutschland erfahren. Eine Sache die nichts min-ders vermuthen ließ, als daß.man von dort aus einenschweren Krieg würde auszustehen haben. Dieses ist nunnach Herrn Valois Meynung, der eigentliche Verstanddieses Verses und der einzige den man ihm beylegen muß;weil er zu allem Glücke mit der Geschichte so gut überein-stimmet. Die ganze Entdeckung aberchat er dem plu-tarch zu danken: denn nachdem derselbe in Paul AemilsLeben, vieler Siege gedacht hat, davon die Nachrichten
gleich-