Band 
Erster Theil.
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i6Z xxi. Pmart, von dem Namen rc.

Worte "LI munire, befestigen. Dieß bringt die Artund natürliche Gelindigkeit der griechischen Sprache mit sich,die nicht leidet, daß vor dem k das L hergehe, und alsoLUkLL, anstatt kl'LkiL, ausgesprochen hat. Allein,da Herr Bocharc sich keine Mühe gegeben, seine Muth-maßung anders als mit analogischen Gleichheiten zu befesti-gen , so ertheilet Herr Pinart demselben durch seine Be-trachtungen eine neue Kraft.

Er bemerket also zuvörderst, daß, weder die Phö-nicier, welche zuerst die Citadelle von Rarthago gebauet,noch die Afrikaner, auf deren Grund und Boden sie an-geleget worden, derselben einen griechischen Namen gebenkönnen, sie, die die Griechen und deren Sprache erst einigeJahrhunderte nach Erbauung der Stadt Rarrhago habenkennen lernen. Es sey also viel natürlicher, daß die nach-maligen Griechen, einen phönicischen Namen auf ihreArt verstümmelt und so zu sagen griechisch gemacht haben,den sie ganz eingeführet fanden und dessen Veränderungnicht in ihrer Macht stund.

Er bemerkt ferner, daß,wenn man das Capirol ausnimmt,welches also genannt worden seyn soll, weil man in dessenGrunde einen Menschenkopf gefunden, und welches seinenNamen auch wohl, wie das ^cropoium, bloß von demeinzigen Vorrechte der Höhe herhaben mag, man in denSchriftstellern fast gar nicht findet, daß die Festungen eige-ne Namen gehabt hätten. Sie werden, sonder Unterschied,Festung, Schloß und Citadell genannt, nachdem sie großwaren und nachdem ihre Einrichtung war.

Endlich setzt er noch hinzu, daß die Hebräer über-haupt alle Schlösser und feste Städte Lossa genannt; undwenn man hier nur bloß die heilige Schrift anführen will,so nennet sie zwo der vornehmsten Städte in Edom so,eine in Arabien, die andern in Iudäa und in dem Landeder Moabirer: Die Strafe ist über das ebene Landgangen, über Kiriokh, Bozra, und über alle Städteim Lande Moab. Jerem. 48 Cap. 24 v.

XXII. Ab-