von der Mischen Zeitrechnung. 2H
nkge Minuten von dem gregorianischen unterschieden, in-dem diese Minuten, wenn sie sich häufen, nach einiger Zeiteinen so wichtigen Unterschied ausmachen, daß sie, seitdemnicäischen Concilio, welches im zaz Jahre gehalten wor-den, bis an des Calenders Verbesserung im 1581 Jahre, dasfrühjährigeAequinoctium,umzehnTage zurückgesetzt hatten.Daraus sieht man nun, wieviel in der Zeitrechnung auchauf Minuten ankömmt.
Nachdem nun Herr Boivin, die Unnützlichkeit undFehler der sulischen Jahrrechnung erwiesen, so giebt er einso leichtes als natürliches Mittel, an deren statt, an dieHand. Er ist überzeuget, daß in der Zeitrechnung nichtsgewiß ist, als das laufende Jahr, welches so zu reden, fühl-bar und deutlich ist. Daher will er, daß solches der Grundzu einer chronologischen Leiter werde, und daß man vondemselben zu zählen anfange und immer höher zurück, bisauf I!. C- Geburt gehe, welche der Mittelpunct dieser Lei-ter seyn soll; so, daß wenn man sagt, dieses oder jeneshabe sich in dem und dem Jahre nach C. Geburt zugetra-gen, man selbiges viel eher erkennen wird, als durch alleKennzeichen der julisthen Zeitrechnung. So auch, wennman den Zeitpunct derer Sachen festsetzen will, die sich vorC. Geburt eräuget haben, so darf man nur die Zahldesselben Jahres vor seiner Geburt setzen, in welchem es ge-schehen war. Dieser einzige Unterschied in Zahlen, wirdkräftiger seyn, als alle Charactere zusammengenommen;und die gemeine Jahrrechnung sey nun wahr oder falsch, sokann man bis zum höchsten Gipfel hinauf kommen. Dießwird auch nicht verhindern, daß wenn man die verschiede-nen Meynungen der Zeitrechner von einer gewissen Sachebemerken will, man nicht hinzusetzen könne, dieß sey z.E.daö tausendste Jahr nach diesem oder jenem Lehrgebäudeund das neunzehnhundertste nach einem andern, u. s. f.Diese Art zu zählen aber ist sehr ungekünstelt. Gca-liger selbst hat sie auch vorgeschlagen, ungeachtet er sich
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