Band 
Erster Theil.
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XXXIV.

Herrn Simons

Abhandlung, von den Tempeln im alten

Rom.

^^»iese Materie ist im !7ozten Jahre von dem HerrnSimon abgehandelt worden, der sich nur vorge-setzt hat, einen allgemeinen Begriff von dem Ur-sprünge der römischen Tempel, von ihrer Einweihung undvon ihrer Bauart zu geben.

Die alten Römer sind sehr andächtig gewesen. Eskonnte ihnen selten etwas glücklich von statten gehen, daßnicht der Bau eines Tempels drauf folgte. Der Nameder den Göttern geweihten Tempel, nimmt seinen Ursprungvon dem auguralisthen Tempel; das heißt von einemeingeschlossenen Raume, in welchem die Augures den Vo-gelflug beobachteten. Alle Oerter die von den Augurenabgestecket wurden, waren, ob sie gleich nicht zum Gottes-dienste bestimmet waren, ebenfalls Tempel genannt. Dieersten Menschen, welche in Wäldern lebeten, hatten keineandern Tempel, als die geweihten Hayne, welche insgemeinauf Anhöhen gepflanzet waren ; und weil man sich in den-selben nur des Nachts versammelte, so wurden sie mit vie-lem Lichte erleuchtet, welches ihnen dann den Namen l-ucoszuzog.

Nachmals fieng man an die Tempel in die Städte zubauen. Einige Völker, als die Perser, Indianer, (Lo-then undDacier indessen, blieben noch bey dem alten Ge-brauche. Sie glaubten nicht, wie Cicero schreibt: xmie-tibus ilicluclenclor Ooos, guibus vnuüa Lieberem essexatentia.

Einige