Band 
Erster Theil.
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XXXV. Anmerkungen

Die punisthe Sprache sah der phönicisthm unge-mein ähnlich und vieleicht war es einerley Sprache: dennes ist in beyder Zügen wenig Unterschied, die man auf einergroßen Menge alter Münzen findet, welche zu Tyrus, Si-don, Syracusa, Palermo, Karthago und an verschie-denen spanischen und afrikanischen Orten geschlagen hat.Diese Züge sind deutlich und wohlgezogen und oftmals mitgriechischen Aufschriften begleitet, welche sich vermuthlich dar-auf beziehen. Allein, wenn wir auch nichts mehr davonübrig hatten, als den Auftritt des kwnulu« im plamus,dessen lateinische Übersetzung gleich auf den punischen Textfolget, so scheint es, daß man diese spräche mit Beyhülfeder hebräischen wieder hätte aufleben können, die doch be-kannt genug ist und der, wie man gesteht, die phönicistheso nahe gekommen ist. Gleichwohl sind Scaliger, Bo-charc, Samuel Petit, Selben und alle diejenigen welchediesen berühmten Alistritt haben auslegen wollen, unter sichin der Erklärung die sie davon geben, uneins; und darausist leicht zu schließen, ob man so gar viel auf das Alphabetdieser Sprache bauen könne, welches der D-Ed. Oernarb,Professor zu Oxford, und nach ihm Clericus und Span-heim in dem ersten Bande seines Buches, cie lAaeüantiaet vlu I^uuusuuuum, geliefert haben.

Was wir von der palmyrenisthen Sprache noch übrighaben, das beläust sich auf eine sehr kleine Zahl Aufschriften,deren nur eine oder zwo von Grutern und dem Herrn vonSpon, vor der Sammlung herausgegeben worden, welche1698, unter dem Titel Inlorchtiones kalMxreuoriiln,

zu Utrecht herausgekommen sind.

Herr Halifax und einige andere Engländer, die dieseAufschriften nach den palmyrenisthen Ruinen abgeschrieben,machten gleich eine Beschreibung davon, die ungemein fähigwar, die Neugierde zu erwecken; und gaben große Hoffnungzu näherer Kenntniß dieser unbekannten Sprache; alleindiese vortrefflichen Verheißungen brachten auch nicht einmalein Alphabet zu wege. Man gab nur bloß die Aufschriften,

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