Band 
Erster Theil.
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xxxvm. Baudelot,

xxxvm.

Herrn Baudelots Beschreibung

eines alten Siegels vom Kaiser

Gordianus Pius.

Aufschriften, Münzen und die gewöhnlichen gesro-chenen Steine, sind eben nicht die seltensten Denk-mäler, welche wir von den römischen Kaisern übrighaben. Ihre wirklichen Siegel, und insonderheit die altenPettschafte, auf welchen man die Köpfe dieser Prinzen mitirgend einer Umschrift findet, sind viel seltnere Denkmäler.Hier ist eins von solcher Art, welches Herr Baudelot zuAnfange des 1728 Jahres in der Akademie vorzeigte und wel-ches wenige Zeit zuvor in Smyrna war gefunden worden.

Dieß Pettschaft ist von Erz, von der Größe und Figurdieser Zeichnung.

Der Kopf so darauf gestochen ist, ist Gordians desIII. Kopf, den man gemeiniglich Gordian den Frommennennet. Die völlige Aehnlichkeit dieses Kopfes mit denenMünzen, die wir von diesem Prinzen noch übrig haben, giebt

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