25 r XXXIX. Oudinets Betrachtungen
chen ihrer übrigen Götter; allein die Hauptfigur zeigt dochihren wahren Gottesdienst an.
Noch eines ist, was in den silbernen Münzen einige Auf-merksamkeit verdiente, nämlich die verschiedenen Namen,AAq. O/roPRec. Geo^s^cr-. kckki^s-
elc. wodurch man sie von einander unterscheidet. Esist kein Zweifel, daß dieses eben so viele Namen von arheniecnsischen Magistratspersonen sind; allein es fraget sich nur,ob es die gewöhnlichen arheniensischen Aredonren, oder an-dere Bediente gewesen, die dem Münzwesen vorgesetzt seynmochten. Die Untersuchung und Begleichung ihrer Na-men könnte zur Entscheidung einer Schwierigkeit dienen, anwelche bisher noch niemand gedacht hat.
In den arheniensischen metallenen Münzen, herrschetnicht minder Minervens Gottesdienst, als in den silbernen.Außer einem einzigen Kopse vom Jupiter, sieht man allent-halben Minervens Brustbild, und allezeit mir dem Helme,za zuweilen mit Helm und Schild zugleich; allein die Ge-genseiten sind mannigfaltiger als in den silbernen Münzen.Wir wollen die merkwürdigsten atthier beschreiben.
Auf der ersten (s d. l- i77um.) steht ein Mars aufeiner Galeere. Auf dem linken Arme trägt er ein Sieges-zeichen, und streckt die Rechte nach dem Vordcrtheile, allwoeine Eule sitzet, als das eigentliche Zeichen eines Sieges zuWasser, oder der Rückkehre eines Helden nach einem Zugeüber Wasser, wobey die Weisheit das Ihre gethan.
Aus der arheniensischen Geschichte kann man dieWahl haben. Diese Stadt hat sich vor allen andern vieleJahrhunderte lang, durch ihre Seemacht hervorgethan; al-lein, weder die Arhenienser, noch die andern griechischenoder asiatischen Völker, haben sich der Münzen bedienet,um ihre Thaten kund zu machen. Höchstens sieht man et-was von ihren Stiftern, oder fabelhaften Helden darauf.Also muß man auch nicht in den Geschichten, sondern in denFabeln von Athen, dieser Münze Ursachen suchen; und vie-