Band 
Erster Theil.
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XU. Boze,

XI.I.

Herrn vonBoze Betrachtungen

über die crotonischen Münzeil.

(^^^inige Denkmäler, die der Akademie im i^oten Jahremitgetheilet wurden, bewogen dieselbe, die crotoni-schen Münzen eben sowohl zu durchforschen, alsman einige Zeit im zuvor Absehen auf die arheniensrschenund lacedamonischen gethan hatte.

Herr von Boze, dem man solches auftrug, macht an-fänglich eine genaue Beschreibung aller derjenigen, die manin den verschiedenen Sammlungen der Alterthümer findet:daraus zeigt er verschiedene in der Natur selbst, die er ausseiner Sammlung genommen, und welche beystehendes Ku-pferblatt darstellet.

Des Herrn von Boze allgemeine Betrachtungen überdie crotonischen Münzen, sind folgende:

i. Daß er niemals andere als silberne gesehen; daßaber Golzius eine von Gold anführet, zum Unterschiede vonden lacedämonijchen, die gewiß alle von Erz sind, undauch der arheniensischen, davon man fast eine gleiche Zahlvon Silber und von Erz, und gar keine güldene hat.

2. Daß man keine einzige Münze findet, die von denLrotonern zu Ehren der römischen Kaiser wäre geschlagenworden, so wie man auch keine einzige atheniensische,in derganzen Folge der kaiserlichen Münzen findet; dahingegen esder lacedamonischen sehr viele giebt.

z. Daß, so wie man aus den arheniensischen Mün-zen ersieht, daß der Athenienftr hauptsächlichster Gottes-dienst den Jupiter und die Minerva betroffen; und ausden lacedamonischen, daß Herkules und die Dioscurender Gegenstand ihrer öffentlichen Andacht gewesen: man

gleicher-