Band 
Erster Theil.
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von den Congiarieri. 281

das Volk ausgetheilet haben. Claudius der Gothischezugenamet, theilte wenigstens eines aus, indem seine Mün-zen nicht die Zahl des Congiars bemerken und nur bloß dieseSchrift führen: läberalitas Waö seinen Bruder

Ouinrilluö betrifft, so erlaubte ihm die kurze Zeit seinerRegierung nicht, mehr als eines auszutheilen; welches beyseiner Gelangung zum Throne geschah, wie solches aus de-nen Münzen erhellet, die die Ueberschrift Uiberülitss ^.UA.führen. Dieser Prinz ist der leßte unter denen Kaisern, diedem Volke ein Congiarium gegeben haben: denn unter dennachfolgenden wird keiner solchen Auötheilung mehr gedacht:es sey nun daß die Münzer von der Zeit an aufgehörec ha-ben, dergleichen Freygebigkeit, in Münzen vorzustellen; oderwelches viel wahrscheinlicher ist, daß diese Prinzen nicht imStande gewesen, dergleichen große Ausgaben länger herzu-geben; da ihre Einkünfte kaum zulangten die an-sehnlichen Kriege zu führen, welche dasReich verheereten.

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XI. V.

Herrn Pinarts Gedanken

über eine Münze von der Helena mit der

Aufschrift N.k.

lS^err Pinart brachte der Akademie im August des 1709Jahres, eine kleine sonderbare Silbermünze, wel-che auf einer Seite einen Frauenkopf mit der Um-schrift di. ?. auf der andern aber einen Stern

in einem Eichenkranze, sonder Umschrift, vorstellte.

Diese Münze schien, ob sie gleich aus dem verfallen-den Reiche war, von ziemlich gutem Geschmacke zu seynund aus einer Münzstäce herzurühren, die des großen Con-

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