Band 
Erster Theil.
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wegen einer Münze von -er Helena. 28z

z. Würde man, um alle Zweydeutigkeit im Lesen auf-zuheben, zum mindesten blOL. nach der gewöhn-

lichen Art gesehet haben, wie die kaiserlichen Münzen zu derZeit abgekürzet wurden, deren Umschrift insgemein mitKl0ö. schließt, ungeachtet auch zuweilen nur

ein ^l und ein O steht.

Diese Schwierigkeiten trieben den Herrn Gallandeinige Tage darauf, umständlichere Beweise seines Verge-bens anzuführen, die auf folgendes hinaus liefen:

Als Diocletian und Maximian den Constanu'nsCklorus und den Gaierius Maximianus mit dem TrcelCäsar beehrten, so zwungen sie dieselben ihre Gemahlinnenzu verstoßen. Daher verstieß Constanrius Chlorus dieHelena, um die Theodors eine Tochter aus des KaiserMaximians erster Ehe, zu heirathen; und GaleriusMaximianus, der gleichfalls seine Gemahlinn verstieß,heiratheke Dtoclecians Tochter, Valeria. Da nun jeneGemahlinnen der Cäsars keinen Theil an diesem Titel hat-ten, so mußten sie wohl freylich einen andern haben, derihren Stand andeutete. Dieser Titel nun mußte bltMIMin» keinina seyn, welcher mit dem l^obilistimur Caesarihrer Männer von Philippus dem Sohne an, überein-kömmt, welcher der erste gewesen, der das Beywort l^obi-IMimiü zum Titel Cäsar hinzugefüget hat. Man kannalso muthmaßen, daß da die Gemahlinnen der Kaiser denTitel August geführct; so auch die Gemahlinnen der Cä->saren den Titel dlobi üssunae gehabt, und daß man selbigenin allen öffentlichen Handlungen und Denkmälern gebrau-chen müssen, um den Rang anzudeuten, welchen sie imReiche hatten.

Weit uns der Theobora und Valeria Münzen diesePrinzessinnen, nur mit dem Titelvorstellen, soist dieß ein Zeichen, daß man sie zu ihren Ehren nicht ehergeschlagen, als da Constantius Chlorus und GaleriusMaximianus, durch Dioclmans und Maxnmans frcy-rviäige Abdankung, wirklich Kaiser geworden und Coli-ste, nun,