284 xn Pinart über einer Münze der Helena-
stamm, des Constamius Chlorus Sohn, zum Cäsar er-kläret war. Damals ward also «Helena, die wegen derVerstoßung ohne alleTitel geblieben war, Mutter eines Cä-sars. Sie hatte zwar ihre Würde einer Gemahlinn desKaisers Constamius Chlorus verloren, allein der Titelvon Constantin Cäsars Mutter konnte ihr nicht genom-men werden; und so wie Theodora durch desConstan-rius Chlorus Erhebung zum Throne, den Titel Augustaerlanget hatte und man ihr diesen Titel auf den Münzengab: so beweiset Herrn pinarts Münze von der Helena,daß Constantin die Mutter seiner Brüder andrer Ehe nichtmit dem Titel Augusta beehret sehen wollen, ohne auchseiner eigenen so viel Ehre zu erweisen als ihm möglich war;und dieß that er so lange durch dergleichen Münzen mit demTitel blvbilillrmÄ kemins, bis er ihr auf eben diesen Denk-mälern auch den Namen ^uZutia würde geben können, wel-ches er auch nicht unterließ, sobald er durch seines VatersConstamius Chlorus Tod das Reich ererbte.
WaS aber beweist, daß gegenwärtige Münze von derHelena zu gleicher Zeit mit denen geschlagen worden, aufwelchen Theodora den Titel Augusta führet, ist dieses,daß man Münzen von dieser Kaiserinn findet, die von ebendem Geschmacke und aus eben der Münzstäte sind, ja aucheben die Gegenseite haben, als der Helena ihre.
Der Theodora Münzen helfen uns nicht nur der hei-ligen Helena ihre erkennen, sondern sie lehren uns auch»och, daß diejenigen, deren Aufschrift I?. IV!-. IblLI-L-^ /r ^ V 6. heißt, und die ein Frauenbild vorstellen, des-sen Kopf eben so gezieret ist, als der Theodora ihrer, nichtMünzen von der Helena, Julians des Abtrünnigen Ge-mahlinn sind, welches bisher die meisten Alterthumsforschergeglaubt haben, sondern sie sind von der heiligen Helena,Constanrins des Großen Mutter, so wie alle Münzen,auf welchen nur bloß XV6V81^ steht.
Noch ein Beweis, daß die Münzen, die einer Hele-na, Julians des Abtrünnigen Gemahlinn zugeschrieben
werden,