294 xi^vn. Oudinet von drey agypt. Münz.
zu Memphis und Heliopolis des Gottes Apis Vereh-rung eingeschlichen.
kio. III. Die dritte Münze ist von Philippen demSohne, für welchen sie zu der Zeit geschlagen zu seyn scheint,als er im Oriente Cäsar geworden: denn diese Münze hatkeinen Zeitpunct wie die erster». Man liest um den Kopfdes jungen Philipps herum:
<DIAIkHIOl§, und auf der Gegenseitedurch die Iocapäer. Unfehlbar hatman aufderselben unter der Gestalt der Ceres, dieKöniginnIotape vorstellen wollen, welche diese Stadt erbauet undderselben ihren Namen gegeben hatte, plinius und pro-lomäus sehen diese Stadt in daö gebirgigte Cilicien, undsie ist bey der Eintheilung der geistlichen Provinzen, unterden christlichen Kaisern zu der Würde der bischöflichenStädte in Istrurien erhoben worden.
IV. Die vierte Münze ward der Akademie vomHerrn Henrion fast zu gleicher Zeit vorgezeiget. Sie istvom großen Constanrin, dessen Denkmäler nicht eben sogar selten sind. Der besondere Vorzug dieses Stückes, be-steht in der Sauberkeit der Gegenseite, woraus man sehrdeutlich lesen kann cO!§81^N'I'IN0 ?. äV6.kk?. NA'IÜ und nicht öA?. Näl'. wieOcco,Mez-zabarba, ja sogar dü (Lange, gelesen haben, welcher letz-tere in dieser Schrift einen Beweis von Constamins Tau-fe zu finden gcmeynt hak. Die Aufschrift aber liest sichganz ungezwungen so: 60^81 AblTAblO Vio XV-6ullc> kono kcipublicae blAtci. Auf einer Münze vomVictor liest man dieses Lob ausführlicher: LOXO XL!?.X AV 8. und in einigen Aufschriften, die Gruter anfüh-ret, steht es sonder alle Abkürzung.
Pater Harduin ist der erste, welcher die Irrthümerder Alterthumsforscher wegen dieses vermeynten DenkmaalSvon Constamins Taufe, entdecket hat und seine Anmer-kung wird folglich durch diese neuen Beweise nochmehr bestätiget.
XI-VIII.