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goldnen Münzen wäre gesetzt worden. Dieses Kaiserszehntes Regierungsjahr aber, erhellet aus einer Münze vondiesem Prinzen, und zwar aus der Schrift: Voils X.Xlnltis XX. neben dem LO. A4. Oll. in dem Abschnitte:und seit diesem Zeitpuncte, hat man allemal die Namender Städte auf das Münzfeld gesetzt. Außerdem merktHerr Daillant an, daß es gleichsam unmöglich und wider-smnisch sey, wenn man behaupten wollte: daß viele Kai-ser und Tyrannen seit Valeminians Zeiten, z. E. Ho-norius, Majoriamrs, priscus, Arralus, Iovinusund ^sohaimes, auf deren Münzen man OOXoö liefet,es mic Fleiß darauf hätten setzen lassen, wenn diese Buch-staben LOlMEkinvpoli OöliAngw!i, bedeuteten ; indemsie ja nimmermehr in einer Stadt konnten geschlagen seyn,deren Besitzer sie nie gewesen waren : dahingegen dieseKaiser und Tyrannen, welche gern nach Valentinians Ex-empel die Güte ihrer Münzen anzeigen wollten, sich mitFleiß auch eben desselben Kennzeichens bedienten. DieseAnmerkuüg wird auch noch durch die Gewohnheit bestätiget,die einige Könige von Frankreich und Spanien von denenKaisern entlehnet, deren Zeitgenossen sie gewesen ; indemsie, so wie dieselben, in den Abschnitt ihrer goldnen Mün-zen, das Wort LOXIOll, als ein Merkmaal von der Gü-te des Werths, und die Buchstaben inS Feld gesetzt, umdie Stadt anzuzeigen. Dieses beweisen zwo Münzen vomTheodoberr, Theodorichs Sohne. In dem Felde dereinen liest man: Atü, KbUs; und in der andern:KO, öOnonbio. Auf einer Münze vom Thilderich be-deuten die Buchstaben lvlA. Nmrseille, ich-Elia«-; undzwo andere, deren eine vom Innigildris, und die anderevom Reccaredus, einem Könige i» Spanien ist, beydeaber in des Königes von Frankreich Münzsammlung be-findlich sind, bezeugen eben dieses.
Herrn Vaillants Abhandlung in Absicht auf dieMünzen, mochte nun bey der Akademie so wichtig seyn alses wollte; so fand doch seine Erklärung der Buchstaben
(X)X.