Band 
Erster Theil.
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ZO2 xux. Vaillant von den Wörtern

oox. 08. und 00. Ivl. OK. vielen Widerspruch in der-selben. Unter andern that sich Herr Henrion durch eineSchrift hervor, die alle Einwürfe enthielt, welche manwider diese neue Meynung nur machen konnte.

Der erste, der den Sinn der ganzen Erklärung an-geht , ist dieser: nach Herrn Vaillanrs Art diese Buch-staben auszulegen, müßte man in dem Abschnitte der gold-nen Münzen von Vcrlentinians Zeiten, niemals etwasanders als OOdllOK oder OOöckOK finden. Nun aberfindet man auch OOKMOK, OOKkMK, 00N80L, und00X0L8, darauf. Folglich kann man bey diesen Buch-staben mit den Wörtern Oonstatum Oorvriscum nicht zu-reichte kommen, noch Herrn Vaillams Sinn annehmen;man müßte sie denn durch OOuliamrs Kom-ma ^lonetsoOkrvöiw , oder durch OOustaturki kdomana dkunuuiOkrvri, oder durch OOXÜatu» Lolicius Okrv^us, oderendlich, durch OOM-Itus Okrvr:u8 8oIiäu8, erklären.Alles dieses aber verursachet; in den Abschnitten eineMannigfaltigkeit, die sich sehr schlecht zu einer Formel schi-cket, welche doch unveränderlich hätte seyn sollen.

Der andere Einwurf ist dieser, daß der Grund dieserneuen Erklärung nicht aus dem verschiedenen Gesetze destheodostanischen Codrcis kann genommen werden, wor-auf man dieselbe doch stützen wollen; indem diese Gesetzeeine Umschmelzung verordnen müßten, um die goldnenMünzen auf ein höheres Gewicht feinen Goldes zu setzen,als sie zuvor gehabt; dahingegen sie vielmehr eine Ver,Minderung der Abgaben an die Kaiser gebiethen, welche inGolde bezahlet werden mußten ; und zwar in 84 Stücken,zu 72 auf ein Pfund gerechnet. Diese nun nennet das Ge-setz ämri Obrvra und Lolicti Obrvriacl; anzudeuten, daßdiese Goldstücke von den allerbesten ausgesuchet werden soll-ten; indem die falschen Münzer, viele schlechte in denHandel eingemenget hatten.

Der dritte Einwurfist, daß der Gebrauch derBuch-staben OOdlOL und LOIVlOö, da er schon viel älter ist

als