Band 
Erster Theil.
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Lonob UNd Oomob.

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als ValentLmans Zeiten sind, indem man dieselben bereitsauf des jungem Eonstamins und seines Bruders Lon-stamilis Münzen sieht, diese Buchstaben, zu einer Zeit,den Ort der Münze, und zu einer andern, den Werth derMünzsorten, angedeutet haben würden.

Der vierte ist, daß, wenn nach Valentinians Ge-setz, das Wort LOdiOK, in dem Abschnitte derer Münzenstehen sollte, die nach seiner Zeit gcpraget worden, es aufallen goldnen Münzen stehen müßte; dieses aber ist derErfahrung zuwider: indem es auch goldne Münzengiebt, die dennoch ein ander Merkmaal haben.

Die Schwierigkeiten welche ins besondere das WortLonilik-, betreffen, sind i) daß es zu ValentimansZeiten so gar gebräuchlich nicht gewesen, als Tonern undOlliLias, deren eines man ausDioclerians und der nach-folgenden Kaiser Münzen ; das andere aber auf Juliansseinen sieht. 2 ) Daß, wenn die Buchstaben L(M. das-selbe anzeigen sollten, man auch zuweilen ein k' und b-OOMk.. dazu gesetzt haben würde. z) Daß, man be-gehre nun, daß es durchaus Lonstatum heißen solle, oderdaß es das Nennwort Lonst-iwra, oder daS BeywerkLonÜ-ua sey, es dennoch in einem Abschnitte, wo man denRaum zu sparen hat, durchaus überflüßig wäre, und daßdas Wort Aurum mit dem Obr^iacuin zusammen genom-men, sich viel bester dahin geschickt hätte, als das zweyteBeywort Lcmü^wm, welches nur eine Nebensache andeu-tet, die sich ohnedem von selbst versteht.

Was das Zeichen OK. lvl. bedeutet, so wollte HerrHenris», daß es in den Abschnitten durchaus nicht Obrv-rmn bedeuten könne; weil i) die meisten Münzen aufdenen es steht, von schlechtem Golde sind. 2 ) Weil, dadieses Zeichen seit dem Dioclcrian, auch auf vielen küpfer-nen und silbernen Münzen mit dem Zusätze OK818,IKON, 1-K.0K8, DKOLD, 1'L80K,'DL8068,H.blOK, u. s. w. steht, und allhisr gewiß etwas andersals Obryriacum bedeuten muß, es eine große Schwierig-keit