(üonob Und Lomob.
prages; bey Theodosurs dem Großen, X. V. bey demArkadius, K1. bey dem Honorius, Johannes,placrdius, Valentrnianus und Leo, 8. V. vey dempriscus, Arralus, 8. ^l. und bey dem Avitus,
A. 8.
Bey der Folge von silbernen Münzen, hätte er nureine einzige Münze vom Arkadius , mit dem 0 OKI 08im Abschnitte, gesehen. Allein aus der Schrift, demBilde, und den Buchstaben im Felde, wäre sie den gol-denen so ähnlich gewesen, daß man, wenn sie nicht gedrucktzu seyn geschienen, sagen börste, sie wäre nach dem Stäm-pel der goldenen abgeschlagen worden.
In der ganzen Reihe der ehernen, habe er nur eineeinzige gefunden, welche von des Arkadius Gemahlinn,Eudopia, gewesen wäre, und die Schrift 8/^8V88 8I8V8b>lL^ geführet hätte, in deren Abschnitte erLOKlOK gelesen : diese habe ihm nach dem Stämpel ei-ner alten goldenen Münze von eben dem Gepräge, geschla-gen zu seyn geschienen.
Diese Schwierigkeit nun, in andern als goldenenMünzen dieses Zeichen zu sinsen und auf den goldenen, sol-ches schon vor dem Valcnriman zu sehen, bewog endlichden Herrn (oalland sich zu des Herrn Varllanro Parteyzu schlagen, uns dem Herrn Hmrion zu antworten:
i) Daß die silbernen und metallenen Münzen, die erzum Beweise deren anführet, die das L0dI08 haben,für abgedruckt oder nachgepraget angesehen werden müssen.Smd sie abgedruckt, so sind sie folglich falsch ; und sindsie geschlagen, so können sie zwar alt sey», aber sie sinddoch allemal nach dem Stämpel der goldenen verfertiget:wie man urtheilen kann, daß dieses zuweilen geschehen, wennman die Menge derer ehernen Münzen betrachtet, die ausdem florirenden Kaiserthume sehr dick sind und ungeachtetsie geschlagen zu seyn scheinen, dennoch dem goldenen odersilbernen Gepräge sehr ähnlich sind.