Band 
Erster Theil.
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zo6 XL!X. Vaillant von Oonod und Oomod.

2) Daß man den Ausdruck Louüatura monetae nichtso ansehen müsse, als ob eö nur bloß das mechanische Ge-schasst des MünzenS anzeigt: denn die 'IHumuiri mone-tarii, diese großen Bedienten der Republick und des Kai-serthums, hielten sich eö für eine Ehre LonKalorss inono-tse zu heißen.

z) Daß, da das Zeichen L0X0K, sich odentlicherWeiss nur auf den goldenen Münzen seit dem Valerienbefindet, dasselbe voraussetzt, daß vor diesem Kaiser, beyder Schmelze eine Nachläßigkeit geherrschet, welcher erdurch ein Gesetz zuvor kommen wollen.

4) Daß, wenn das (DdMK sowohl auf schlechtemals feinem Golde stünde, man die schlechten goldenenMün-zen so ansehen müsse, als wenn sie von den falschen Münzemwaren untergeschoben worden, deren Anzahl wie bekannt,damals sehr groß gewesen : ja daß wohl selbst die Aufse-her über das Münzwesen ihr Amt treulos verwaltet, unddas Gold verfälschet haben können ; gleichwohl aber, umdas gemeine Wesen zu täuschen, dieses Zeichen drauf ge-setzt haben mögen.

Auf den Einwurf endlich, welchen man dem HermVaillam macht, daß es scheine, er werde genökhiget seyn,alle goldenen Münzen für falsch zu erklären, welche vorValomimans und des Valentins Zeiten das L0bl08gcssihrer; so reißt ihn Herr Galland auf diese Art ausder Verwirrung, daß er gesteht: es könnte zwar wohlandere Kaiser vor ihnen geben, die sich zuweilen einer For-mel bedienet hätten, welche nachmals von diesen allgemei-ner angenommen worden, um die Güte der Münzen zubemerken, die sie hatten schlagenlassen.