zrF LV. Von einigen neuen
VUl, unter seinem Sohne, dem heil. Ludwig und unterLudwigen Hurin die ; unter Philippen vonValois die Aronenrhaler und ^nAclors; unter dem Kö-nige Johann, die b'r<uiL8 ä pwä und die kraue« acsieval , u. s. w.
Das dritte Stück, klo. III. ist uns vom Herrn AbteLraguier verschaffet worden. Es ist ein goldener Schau-psennig von Hcmich dem IV. Die Gegenseite stelletzwo Seulen vor, die auf einem großen Gestelle, nach Arteines Altars zugehauen, ruhen; die Seulen aber sind mitzween Zweigen umschlungen, deren einer von Palmen, derandere ein Oelzweig, und oben sind sie mit einer geschlosse-nen französischen silienkrone geschlossen. Rund herum sie»hen die Worte: KK6I8
O X l. Auf dem Fußgestelle welches die Seulen trägt,liest man: kX ^VKQ ^kluo kOkveri!-
keliciter Kb.blOvaü Lkk 0880 . Im Abschnitte steht dasDatum 1602.
^acoh de Bie hat in seinem krance b/lotaliigue die-sen Schaupfennig von Heinrichen dem IV. mit vielen an-dern angeführet, die eben nicht alle richtig sind; die Erklä-rung davon aber hat er nicht gegeben. Selbige nun kömmtauf zween Umstände an, die, ob sie gleich von unserer Zeitnicht weit entfernet sind, dennoch sehr vielen seuten unbe-kannt sind. Man hat nämlich im 1602 Jahre, einigeJahre nach dem vervinischen Frieden, endlich mit denSchweizern das Bündniß wieder erneuert, welches bis da-hin allerley Schwierigkeiten erduldet; und bey dieser Er-neuerung , wobey es sehr feyerlich zugieng, theilte man denAbgeordneten der Cankons, die nach Paris gekommenwaren (kkr/. k. ,2^) gewisse Münzen aus, die
von demjenigen Golde gemachet waren, welches man ausdenen in selbigem Jahre im Lionnesischen eröffnetenGoldgruben gezogen hatte, und von welchen man sich großeHoffnung machte.
Herr