seltenen Münzen. 529
Herr Lraguier führte bey dieser Gelegenheit einenmetallenen Schaupfennig vom Trajan an, auf welchemman liest: kEI'Ak.Ick VlAAHM k^kidlonici; und zweenandere vom Hadrmn, auf deren einem man KILHIlumklOAicmn, und auf dem andern klklallmn OLl.k 1 sti-cuin liest: alle diese sind sonder Zweifel von dem Metallegemacht, welches unter dem Trajan und Hadrian, ausgewissen Bergwerken in diesen mittäglichen deutschen Pro-vinzen gegraben worden.
So außerordentlich auch das Wort KKAKiLIOkkklA zu seyn scheint und wirklich ist, welches auf Henris!)»des IV. Münze steht, so kömmt es doch besser mit dem Be-griffe eines Goldes überein , das aus französischen Berg-werken gezogen worden, als AVA. Vk! KKAKlLILVMwürde gethan haben, welches in gutem Lateins, ein tribu-tarisches Gold, aurum gnoä peuäum kmuci, würde ge-heißen haben.
Das vierte Stück, Klo. IV. ist ebenfalls ein Goldstück.Herr Dudiner schickte dasselbe im 1706 Jahre der Akade-mie , und wollte wissen von welchem Prinzen es sey undwelches wohl das in der Hauptschrift vergessene Wort seynmöchte. Er glaubte nämlich und viele Personen denen eres gezeigt hatte, waren seiner Meynung, daß in der Schriftdie im Eichenkranze steht: K^Xklailci VVLI8 ?II)LIKl^klO^.1 AlMO 1612. ein Wort, und zwar einHauptwort ausgelassen sey, da die Gegenseite nur ein blo-ßes Sinnbild ist.
Nachdem man nun diesen Schaupfennkg ein weniguntersuchet hatte, so fand man, daß, anstatt kA/rklcilciVVLI8 KIOl-I 8L KEDA'!-, 8L Kl-Mtna VA1.gelesen werden müsse. Dieß fällt nun nicht gleich in dieAugen, weil kein Punct da ist, der die Abkürzung anzeigte,und weil man mehrentheils manclare und selten cisre le 6äeisliLujus, sagt.
Dieser Franciscus , Herzog von Manma, istFranciscus der vierte des Namens, welcher 160g Mar-
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