I-X. Geschichte der französ. Dichtkunst. Z5I
des burgundischen Königs Geschichte, hergeholet haben ?Wer hac sie denn die meisten Begebenheiten gelehrt, die un-ter Clorarius des H, Dagoberts und des jüngeren Clo-dovaus Regierung vorgefallen? Wem haben wir diesesalles zu danken? und was wäre aus diesem Theile der Ge-schichte des ersten Stammes geworden, wenn wir den Fre^degar verloren hatten, oder wenn er niemals geschriebenhatte? Man findet, sagt Herr Valestus, gar keinen altenGeschichtschreiber, der nicht dieses Stück aus FredegarsChronick abgeschrieben haben sollte, dioc czuemguain ex no-kilis Ililloricis veteribus reperiris, gui NOII brecieAarii Lbro-nici libruin guimuiu lere sei verbum trankoriplerit.
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L,X.
Des Herrn Abts Massieu
Geschichte der französischen Dichtkunst.'
ir haben zwar einige Versuche einer Geschichte derfranzösischen Dichtkunst, allein wir haben dochkeine vollständige Geschichte davon. Der AbtMassiert unternahm dieselbe im ^ozten Jahre, und lasder Academie verschiedene Stücke daraus vor. Das Stückwelches man im zweyten Bande der sJachrichren unterdem Titel, Vertheidigung der Dichtkunst finden wird,ist eigentlich zu reden, die Vorreoe des Werks welches wirhier ankündigen. Der Abt Massleu handelt darinnen un-sere Dichtkunst von ihrem ersten Ursprünge an, ab, undseht sich vor, ihr bis auf unsere Zeiten zu folgen.
Im ersten Theile zeigt er den Zustand, in welchem un-sere Dichtkunst sich von ihrem Anfange, bis auf des phi,lippus Valestus Regierung befunden. In dem andern,die Veränderungen welche seit Philippen von Vaiois bisaufLranciscus den I. darinnen vorgefallen. In der dritten,
ihren