Band 
Erster Theil.
JPEG-Download
 

1 .

AschiU

«M r-s'Ä Ver-

MM

njm»

jftv»

/)nM

w/D-

miinz.r;, ikhiullk-T»!j-jüchli

!lsn Ll'MlldftEi-

lK.

Z 95

»»S-t:»»»**»-!--«-******»*

I.XVII.

Des HermDüche Leben;

ln der öffentlichen Versammlung nach

Ostern 1705 vorgelesen.

Akademie hat fast zu gleicher Zeit mit dem HerrnPavillon, den Herrn Düche, seinen Schüler,verloren. Dieß war ein junger Mensch der zurgroßen Poesie gebohren war. Sein Vater Sekretär desKönigs und Generalsekretär der Galeeren, hakte ihn mitvieler Sorgfalt erziehen laßen, und das war auch das ganzeErbgut was er ihm hinterließ. Seine geringen Mittellenkten ihn gleich anfangs auf die eiteln Gedichte, derenMisbrauch er aber bald einsah; und die Anmuth seinerSitten sowohl, als die Schönheit seines Witzes, gabenthm Gelegenheit zu einem Zutritte bey Hofe. Die heiligeDichtkunst, in welcher es ihm zu glücken schien, verursachte,daß man ihm auftrug die heiligen Uebungen für Gt. Cprzu verfertigen. Seine gottseligen Geschichte werden da-selbst mit Vergnügen gelesen. Man singt daselbst die an-dächtigen Gesänge und Lieder die er verfertiget hat, und inwelchen man, bey aller poetischen Annehmlichkeit, allemaleine gründliche Gottesfurcht erblicket. Das Trauerspiel,dessen man sich sonst zu gefährlichen öffentlichen Schauspie-len bedienet hat, ist an sich selbst ein sehr unschuldiges Werk,wann es nichts anders als gute Beyspiele darbeuth, undnur diejenigen Geschichte darinnen ausführet, aus denenman nützliche Lehren ziehen kann. Auf solche Art war desHerrn Ducke Absolon abgefaßt. Diese ganze heiligeGeschieht, die auf eine ganz edle und ernsthafte Weise ver-fasset war, konnte die erhabensten Personen beschaffngen.

Die

>