Band 
Zweyter Theil.
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14 III. Von dem Gottesdienste

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^s/»r: so heißt eine alte Aufschrift. Endlichhielten sich die vom Donner gerührten Personen, für einenGegenstand des göttlichen Zornes, wie z. E. Anchises:Iam priciem invilus Divis (rt).

Weil Jupiter der hauptsächlichste Urheber des Don-ners war, so richtete man auch die Ehrenbezeugungen undden Dienst an ihn, welche die Furcht vor dem himmlischenDonner verursachet hatte; und man muß den Numa fürden vornehmsten Stifter dieser Gebrauche halten. DieserPrinz, den ein Donnerschlag erschrecket hatte, sucht« dessenVorbedeutung abzuwenden!

(luogue moäo ^olUt kulmen monlirate piari (x).

sagt er zum picus und Faunus, die ihm Verse beybrach-ten , den Jupiter aufzufordern, gnae lauem elicerem:die Wirkung dieser Verse war, noch andere Schläge, zurAuslegung dessen zu verursachen, der ihn erschrecket hatte.Da ihm nun dieses Mittel half: so ließ er auf dem aven-tinischeu Berge einen Altar dem Jupiter Dlicio zu Ehrenerbauen. Als Tullus Hostiiius ihm nun nachahmenwollte, so war er so unglücklich, einen wesentlichen Umstanddabey zu vergessen, und ward also von dem Donner gerüh-ret, den er erbitten wollte. Von diesem Prinzen bis aufden August gab man dem Jupiter, in Ansehung desDonners, keinen andern Namen, als Mcius. Als die-sem Kaiser, bey dem canrabrischen Feldzuge, einer vonseinen Leuten, durch einen Donnerschlag, neben seinerSänfte erschlagen wurde; so ermangelte er nicht, so balder wieder nach Rom kam, dem donnernden Jupiter zuEhren, einen Tempel zu erbauen. Die Münzen auf welchendieser Tempel war, hatten die Aufschrift: loui'lonsmi.Er ließ auch dem Apollo zu Ehren, in einem Theileseines Pallastes, der vom Donner gerührt worden,einen erbauen.

(«) ^neiä. r.

(x) Ouül. Z.

Nach