Würde der Israeliten. 4z
vkelelcht die ephraimitischen Könige in Aegypten nicht ge-kannt, und nicht gewußt, daß Salatis, Ephraim gewe-sen? Dieses aber voraus gesetzt, hat er gar ihrer in seinenjüdischen Alterthümern nicht gedenken können. Herr Boi-vin begehrt übrigens für diese Muthmaßung nicht Bürgezu seyn: aber, ehe man eine bessere ausfindet, ist diesehinlänglich, Josephs Stillschweigen zu entschuldigen.
Herrn Bankers dritter Einwurf, ist dieser, daß indem ersten Buche wider dcn Appion, Josephus im Absehenauf der Hebräer königliche Würde, von welcher Manethonredet, ungewiß zu seyn scheint. Herr Boivin- um hieraufzu antworten, verfolgt nur den Text dieses Geschichtschrei-bers, der ausdrücklich sagt, dieAegyptier waren eifersüch-tig darüber, daß die Hebräer in Aegypten regieret hätten:
welches eben so viel ist, als ob er sagte, die ägyptischen Kö-nige wären die Hebräer.
Endlich wirft der Herr Abt Banker dem Herrn Boi-vin ein, daß Josephus die heiligen Schriften der Aegyptieclobe, und daß Manethon das Volk der Hycfos, Gefan-gene nenne: Hycfos aber, nach dem Josephus, sowohlgefangene Hirren, als königliche Hirten, heiße; undschließt daraus, dieser Geschichtschreiber habe also nicht ge-glaubt, daß sie wirkliche Könige gewesen. Hierauf ant-wortet man: Josephus selbst biethe die Auflösung dieserSchwierigkeit dar, indem er uns, an eben dem Orte mel-det: daß sie nach dem Patriarchen Joseph, dem berühm-ten Gefangenen, der sie hatte kommen lassen, Gefangenegenannt werden.' Daß man sie also, nach seinem Namen,die gefangenen Hirten genennet, als einen Ehrentitel,der sie von andern Hirten unterschiede, die sonst in Aegyptenverachtet wurden, welches aber nicht hindere, daß sie Kö-nige gewesen seyn können.
Der Herr Abt Banker hatte in einer andern Versamm-lung, der Meynung des Herrn Bsivin, das Ansehen desRitters Marsham entgegen gestellt, welches gerade wi-der