Band 
Zweyter Theil.
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!2v xx. Mandajor von Hannibals

XX.

Hm. Mandajors Abhandlung,

von Hannibals Feldlager, an dem Ufer

der Rhone. 1714.

^ ine Stelle aus dem polybius , die Livius im mBuche, von Hannibals Heerzuge abschreibt, hatdem Herrn Mandajors zu einigen Bekrachtun-gen Anlaß gegeben, die er der Akademie mitgetheilet hat.Der griechische Geschichtschreiber sagt: daß, als dieserFeldherr über die Rhone gegangen, er sich vier Tage langlängst dem Flusse gezogen, und sich an einem Orte gelagert,allwo der Zusammenfluß eines Stromes ist, der bey die-sem Schriftsteller und bey dem Livius ^rar, heißt.

Des polybius seinen kennt man nicht, und Casaubonusglaubt, man müsse lesen ; allein diese Verbes-

serung, bringt in den griechischen Schriftsteller eben denFehler, der schon im lateinischen ist; indem der carthagi-nensische Feldherr, sich gar nicht nahe bey dem Orte gela-gert, allwo die Saone in die Rhone fällt.

Philipp Cluver hat diesen Schriftsteller sehr gutverbessert, wenn er sagt, man müsse bey allen beydenIjära, die Jser lesen; und dieser Verbesserung sind auchdie meisten Gelehrten gefolget. Da indessen der Endzweckder Akademie dahin geht, entweder die Wahrheit zu entde-cken, oder denen, die solche schon entdeckt haben, neue Be-weise darzubiethen: so folgt Herr Mandajors dem Laufeder Rhone ganz genau, von Lyon bis ans Meer; er lehrtdie Leute kennen, die an diesem Ufer wohneten, und , in-dem er dem Hannibal in allen seinen Feldlagern folgt, sobeweist er, daß dieser Feldherr, sich an dem Orte wo die

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