Band 
Zweyter Theil.
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i22 xx. Mandajor von Hannibals

incolunt prnpe Lllobro^os. In der That bewohnten dieseVölker das Ufer der Rhone von der Iser an , bis nachGenf; und diejenigen, welche behaupten, dieß Lager wärenahe be» Lyon gewesen, bedenken nicht, daß Hannibal schonlange Zeit mitten unter diesen Völkern müßte gewesen seyn,als der Geschichtschreiber sagt, er näherte sich ihnen allererst.

Diese Beweise widerlegen zugleich Herrn DoujatsMeynung, welcher im Polybius und Livius, dieDurance,anstatt der Iser, setzt; wie auch des Herrn Mencsirierseine, welcher in seiner Einleitung die Geschichte zu lesen,die alte Meynung behauptet, und bemeldetes Lager nahenach Lasn verlegt. Indessen, da einige Schriftsteller,diese Meynung noch auf eine andere Stelle aus HannibalsLeben gründen; so beweiset Herr Mandajors ferner, daßdieß Leben nicht vom plmarch sey, und erst mehr als zwölfhundert Jahre nach diesem Geschichtschreiber geschriebenworden. Nun ist die Sache nicht mehr zweifelhaft. Manweis, daß Donatus Acciajoli der Verfasser dieser Lebens-beschreibung sowohl, als von Gcipions Leben ist. Umhiervon überzeugt zu seyn, darf man nur den Brief lesen,den dieser Schriftsteller an den Peter de Medicis gestek-let hat: „Ich habe mir vorgesetzt, sagt er, in diesem^Buche, die Leben zweener berühmten Feldherren, Scipio„und Hannibal, zu liefern, die ich aus verschiedenen grie-„chischen und römischen Scribenken gesammlet habe.,,Lranciscus Amior sagt, wenn er in seinem andern Be-richte an den Leser, von diesen zweyen Leben redet: Sci-pions und Hannibals Leben, welches vom Carl deLeselust übersetzt worden, sind nicht im griechischenzu haben ; sie sehen auch dem pturarch nicht ähn-lich ; sondern sie sind vom Donarus Acciajoluslateinisch gsschrieben worden, wie unsere jetzigenGelehrten glauben.

Hätte Gymphorran Champier, in seinem Tra-ktate äs oriAins civumis buZMuicusts, der izog zu Lyon

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