IZO XXII. Fourmont von den rc.
hinzu, daß, wenn die Apostelgeschichte zuerst in syrischerSprache geschrieben worden, wie er glaubt, die Sacheweiter keine Schwierigkeit habe; indem die heilige Schriftsich des Wortes Arami bedient haben wird, wodurch sieallezeit die Syrer versteht: folglich sind die ersten, diejeni-gen aus diesem Volke, welche das Iudenthum angenom-men hatten; die andern aber diejenigen, welche noch in derFinsterniß des Heidenthumö wandelten.
Ist man mit dieser Auflösung noch nicht zufrieden; soschlägt Herr Fourmont noch eine andere vor, und muth-maßet, daß die ersten Exemplare, anstatt
, mit einem einzelnen gehabt. In diesem Fallenun waren die Hellenisten, die Adiabenier, von dem Ge-schlechte der Helena, Königinn von Adiabenien, welche,nach dem Iosephus ^nt. U. 20. L. 2. das Iudenthum an-nahm, sich in Jerusalem niederließ, und viele von ihrenUnterthanen mit dahin führte; die, nachdem sie sich ebenfallsbekehret, Helenisten genannt wurden: so wie die Bedien-ten des Herodes, im Evangelio, Herodianer genennet wer-den. Dieß vorausgesetzt, so kann man in den zwo Stel-len der Apostelgeschichte, von denen die Rede ist, alles garleicht erklären, die Helenisten nämlich, sind die adiabe,nisthen Juden; und die im n Cap. sind eben dieselben,aber in dem ehmaligen Zustande, da sie noch dem Götzen-dienste ergeben waren, und denen die Apostel Erlaubnißertheilten, das Evangelium zu predigen.
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