Band 
Zweyter Theil.
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iz4 xxnl. Was der Chor in des

siehst hier, sagt der Oberpriester, zwey sehr verschiedeneAlrer. Du siehst, zarce Rinder, und abgelebtePriester.

Herr Boivin erblickt in dieser mehrern Zahl, einenfigürlichen und nachdrücklichen Ausdruck, welcher etwasmehr sagt, als wenn es bloß hieße: und einen abgeleb-ten Priester. Es ist, als wenn er sagte, du siehst indiesen Kindern die zarteste Jugend und in meiner Person,das ehrwürdigste Alter: er macht sich alter als er ist, undvervielfältigt sich gewissermaßen, um die Ehrfurcht und dasMitleiden zu erregen, die man sowohl dem Alter, als sei-nem Chracter, schuldig ist.

Dedipus sagt in beyden Auftritten, aus denen diesererste Aufzug besteht, kein einzig Wort, welches an jeman-den anders gerichtet wäre, als an Jupiters Priester. Soll-ten denn die Priester der andern Götter sogar zu verachtenseyn, daß sie auch nicht ein einzigmal angeredet zu werdenverdienten? und sollten sie wohl nur auf die Bühne kom-men , bloß um sich zu zeigen, und eine so schlechte Figurvorzustellen? Wenn endlich noch andere Priester zugegenwären , als Jupiters seiner: würde es sich denn wohlschicken, daß derselbe, nachdem er gesagt , ich bin Jupi-ters Priester, nicht dazu setzen sollte: und dieses sindPriester anderer Götter:' Die Wortfügung selbst scheintseltsam zu seyn: denn die natürliche Ordnung wäre ebennicht diese, daß er sagt: ich bin Jupiters Priester, unddieß ist der Rern der thebanischen Jugend; sonderner müßte sagen: ich bin Jupiters Priester, und diesessind Priester anderer Götter.

Es haben sich auch Ausleger gefunden, die, um dieWortfügung zu, retten, c! Xsu-ro- gelesen und

begehrt haben , das Wort rsiÄE stünde hier, für L/s-anoü§>o>.. Herr Boivin aber will lieber bey Herrn Four-monrs Aenderung bleiben, und oi <!Z L'E Xex'rs!lesen, welches in einer richtigen Wortfügung, einen sehrguten Verstand geben würde. Allein da es hier gar keiner

Menge