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XXVIII.
Des Ws Seviii Untersuchung,
ob das Gemälde welches man dem Cebes
zuschreibt, wirklich von diesem Schriftstellerherrühre. 1711.
sind bereits fast fünfzehn Jahrhunderte verflossen,daß Cebcs für den Verfasser desjenigen Gesprächesgehalten wird, welches anjehk seinen Namen füh-ret. Es scheint sogar, daß es seit Lucians Zeiten einebey den Gelehrten allgemein angenommene Meynung ge-wesen. Zum wenigsten ist es gewiß, daß dieser Schrift-steller, ihm solches mit ausdrücklichen Worten beylegt.Tercullian, Diogenes Laerz, Chalcidius und Sui-das, haben sich für eben diese Meynung erklärt.
Eine so allgemeine Uebereinstimmung der Alten, hatnothwendig bey unsern neuern Kunstrichkern, ein großesGewicht haben müssen. Nur der einzige N?olf hak dasHerz gehabt, eine gegenseitige Meynung zu ergreifen. Al-lein, es sey, daß das Vorurtheil noch zu stark geweserk;oder daß man den Leuten nicht gern auf ihr Wort glaubt,so ist doch niemand seiner Meynung beygefallen. Ein soschlechter Erfolg nun, hätte den Herrn Abt Gevin ebennicht anreizen sollen, ein gleiches zu thun: indessen hak erdoch geglaubt, man würde es ihm Dank wissen, wenn erdie Gründe bekannt machte, die ihn bewogen, dem Cebesdas erwähnte Gespräch abzusprechen.
Man wird von ihrer Gründlichkeit ein gutes Urtheilfällen, wenn er zeigen wird, wie er sich dieselben vorgestel-let hat. i» Kndet man Sachen darinnen, die aus einer
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