im Valerius Maximus. 20Z
sitze Orakel, welches die Gesandten im Vorbeygehen mitbefragten, antwortete: Arralus würde sie ihrer Bitte ge-wahren ; allein, sie sollten ja, wenn sie wieder nach Rom zu-rück kämen, die Bildseule der Göttinn in die Hände desje-nigen liefern, den man für den rechtschaffensten Mannhielte.
Bey der Zurückkauft der Gesandschaft, war der Rathin Verwirrung, wie er eine so kützliche Wahl anstellen sollte.Endlich fielen die Stimmen für den Scipio kTkasica, deretwa damals 2c) Jahre alt seyn mochte: kublium 8cipio-
lwln (m. kälimn, esi> 5 , gui in biilpgnia Lecirclerat, acio-lelcentein nonciuin (^naellorium, juclicaveruut in totaci vitale virum oprimum eile. /.rvr»/
Trotz einem so vortheilhaften Urtheile, welches unfehl-bar allen andern Ehrenbezeugungen vorzuziehen war, er-hielt doch Scipio die öffentlichen Aemter nicht anders, alsnach der Ordnung der Gesetze, und ohne allen Erlaß desAlters. Er ward sogar nur erst 5 Jahre hernach, an desverstorbenen (Aalba Stelle Consul; und man kann imVorbeygehen anmerken, daß Sr. Augustin (-»), dersonst in der Kenntniß der Geschichte so stark ist, sich geir-ret hat, wenn er sagt, Scipio wäre zum Oberpriester ge-macht worden, um die Göttinn Cybele zu beherbergen.Er ward nicht einmal Consul, als er das erstemal diese Ehresuchte, ungeachtet sein Namen, seine Würde, der recht-schaffenste Mann in der Republik zu seyn, die vornehmstenRömer, der große Scipio, selbst derjenige, der denHan-nibal überwunden, und Africa besiegt hatte, für ihn ba-then; wie Livius (w) solches sehr ausführlich berichtet,und dazu setzt, daß er diese Ehre erst das folgende Jahrerhalten: Ut äilatum viro tali, oon neAgtum tronoremgppiweröt, Lonlulatu« ciatus eil.
Scipio iTlasica gieng, indessen daß sein Amtsbru»der Acilius Glabrio, mit dem Könige Annochus und
mit
f^ I)c civil. Oei l.ib. I. Lsp. zo. sim 45 Buche.