Band 
Zweyter Theil.
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im Valerius Maximus, 207

Endlich hat es noch «inen vierten Gcipio Vkastcagegeben. Dieser war Serapions Sohn, und ward mitdem L Calpurnius Bestia, im 64z Jahre Roms,Con-sul; als man den Krieg wider den Iugurrha unternahm.Dieses ist derjenige, der im Valerius Maximus, durchdie Worte: Is gui ststnlul sti^urtlise belium inciixit, an-gezeiget wird. Der Senat und das römische Volk hattenbefohlen, die Waffen wider diesen Prinzen zu ergreifen,stsllnm pcipulug julstt, zigtre« autores stiere. CalpUk-nius Bcstia mußte diesen Krieg führen, und nicht 6cipio,der nur in Italien zu befehlen hatte. Scipio starb nochdasselbe Jahr, und unter seinem Consulate; aber, wedersein Name, noch seine guten Eigenschaften, konnten ver-hindern, daß er wegen seiner Unbedachtsamkeit bestrafetward, indem man ihm das Bauherrnamt versagte, wel-ches er übrigens auf so vielerley Weise verdienete.

Dieß sind nun also die drey Scipionen, welche Va^lerius Maximus vermenget; dessen mannigfaltige Fehleraus der kurzen Geschichte dieser drey großen Männer,zur Gnüge erhellen.

XXXII.