Band 
Zweyter Theil.
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Größe der Riesen. 21z

ser sogenannten Riesen genähert, sie in Staub zerfallenwären; gleichsam um der Neugierde derer vorzubeugen,die sich etwa an den Oertern selbst, um die Wahrheit hät-ten bekümmern wollen. Wo findet man wohl mehr Wi-dersprüche und Fehler wider die Zeitrechnung , als in dervorgegebenen Entdeckung des Körpers von EvandersSohne, Pallas ? Die Sprache in welcher seine Grab-schrift geschrieben ist, deren Schreibart, die Lampe, welchenach einem 2zoo jährigen Brennen, nur davon auslosch,daß man ein kleines Loch darein machte; die ungeheureBreite einer Wunde, die man noch in der Brust entdeckenkonnte; die Art wie man ihn gegen die Mauern von Romgekehret, über die er Kopfölang hervorragte; alles dieß sindBeweise von der Einfalt des Tostatlis, Bischofes vonAvila, der ein Mährchen, aus der Chronik des MönchesHelinand, welche in einer fabelhaften Zeit geschmiedetworden, für wahr angenommen.

Und wie kann man endlich die Höhe von 20 bis zoEllen, welche Fasel den Cyklopen , und den 200 Ellendie er dem Polyphem beylegt; von welchen er nach demBoca; sagt, daß sie theils in verschiedenen sicilischen Hö-lcn, der letztere aber in der Höle zu Drepano sitzend ge-funden worden , wie er eine Fichte, gleich einem Mast-baume in der Hand gehalten, mit einander vergleichen?Wie verträgt sich wohl diese Höhe mit der Höhe dieser Ho-len? von deren höhester der Pater Aircher versichert, daßsie nur iz bis 20 Hände hoch gewesen. Man bringt nichtszum Vorscheine, als irgend einen Zahn, einen RückgradS-wirbel, eine Ribbe, oder sonst ein Ueberbleibsel von Kno-chen, welches dem Schulterblatte, oder dem Hüftknochenähnlich sieht: und niemals zeigt man ganze Köpfe, diegewiß sehr kennbar seyn würden. Könnte auch wohletwas fähiger seyn, die Schriftsteller zu verwirren,die von diesen Entdeckungen reden, als wenn man sieüberzeugte, daß diese ungeheuren Gebeine, die sie für

O z mensch-