der alten Helden und Götter. 22z
Böcken, rc. erwies. Daher kam die Mühe so man sich gab,diese Thiere zu ernähren, sie nach dem Tode einzubalsami.ren und feyerlich zu begraben. Daher kamen endlich dieunbilligen Gesetze, welche diejenigen, welche ein elendesGewürm umgebracht, oftmals zum Tode verdammten.
Doch, das ist noch nicht alles, fährt der Abt Fon-tenä fort: der Himmel selbst ward mit eben diesen Thierenangefüllet, die man hinein setzte, um die Himmelszeichenund Bilder des Thicrkreises zu bilden ( *). Es ist wahr, daßder Herr Abt Banier, in einer Abhandlung die im lllBande der Nachrichten der Akademie gedruckt steht,dieAegyptier, wegen eines so groben Götzendienstes rechtfer-tigen wollen; es ist aber auch eben so gewiß, daß das Volkzum wenigsten, diese Ausschweifungen geglaubt, und denThieren einen Dienst erwiesen hak, den die Gesetzgeber nurfür die Götter verordnet hatten.
Der Herr Abt Fonrenü zeigt ferner, daß dieser tolleAberglauben, der in Aegypten seinen Ursprung genommenhatte, sich sogleich nach Asien und Europa ausgebreitet,und beweist dieses, unter andern , aus dem Gottesdienste,den man dem Jupiter Ammon erwies , welchem derWidder besonders heilig war: und da Ammcm , der mitdem Lham einerley ist, der älteste unter allen heidnischenGöttern war, so muß man auch den Ursprung aller dererFabeln auf ihn ziehen, die die Griechen und Römervon ihrem Jupiter ausbreiteten.
(*) Viel besser hat diese? aus dem Makrobius, der Herr AbtPlüche, in seiner Ulllolie clu ciel erklärt.
XXXV.