Band 
Zweyter Theil.
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alten Gotte Endovellicus. 24z

Das übrige von der Aufschrift macht weniger Schwie-rkgkeit. In der ersten Zeile liest man blLKLVIA k^..DKI0 , weil man in vielen Aufschriften diesen Namen de-nen Göttern giebt, deren Name ausländisch ist. Es istaber auch wahr, daß man den Herkules auchgenannt hat, wie man solches in einer andern Aufschriftsieht, die in den Gegenden von Toledo gefunden werden,und vom Pedro de Rojas in der Beschreibung dieserStadt angeführet wird.

In der dritten Zeile gegenwärtiger Ausschrift, liestman l'OHI'. V. V. O80?t, welches Herr Lrercc durchDObLDVXI VKN8 VIL1KIX 08LiL, erkläret. Es gabzwo Städte in Spanien, welche Gsccr hießen. Eine lagim Bötischen; und ist heutiges Tages Huescar; die an-dere lag in dem Spanien nach Frankreich zu, an dem Fußeder Pyrenäen, und ist das heutige Huesta in Arragomen.Die zwey V. V. welche in der Ausschrift vor dem Namen08LL stehen, zeigen an, daß sie auf diese letzte Stadt zie-len. Sie wird auch auf den Schaupfennigen allezeitVKK8 VILTK.IX genannt. Ustarros führt deren acht-zehenerley an.

Die Stadt Ösen war wegen ihres Münzwesens be-rühmt. Man gedenkt derselben schon zur Zeit der erstenpanischen Kriege. Livius rühmet das -uZentuin Olbenle,und Lignatum Oscenlr. Hd^rr Freret will, daß die vondem Grafen Lasranosa herausgegebenen iberischen Mün-zen , auf welchen man einer, Reuter mit einer eingelegtenLanze, oder einem Säbel in der Hand erblickt, iberischeMünzen gewesen, die zu Osca geschlagen worden , un-nicht phönicische, wie man gemeiniglich glaubt.

In der fünften Zeile lieft man MI8. DVrxch.nach dem Tamapo, und M!8 'I'VDLH nach dem Pedrodc Rosas; welches Herr Lrerer durch IH8L V8, den Gchutzgörrern, übersetzt. So liest man auch inder Aufschrift, die zu Trejrmchos, einem drey Meilen von

O. s Tole-