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Toledo gelegenem Dorfe gefunden worden, welches ehe-mals Irinnclms geheißen OHO 101 unter denen
dem Toledischen Herkules gegebenen Titeln. Eben dieseAufschrift von Triunchus, lehret uns, daß man jährlichzu Toledo circensische Spiele zu Herkuls Ehren gefeyert;und das hat eben Anlaß gegeben, folgende drey Zeilen sozu lesen: OOELOI'I'OS. VK 8 O 8 . 1^VK08. EI8.1.lkVLL8. <2V01^dlXI8. OLO^OIO. OlO-äVt--KVN1.
Die Städte Toledo und Ofta hatten ein gewissesCapital zu Erhaltung derer Bären, Stiere und Straußegestiftet, die man zu den circensischen Spielen in gewissenGehegen hielt. Die Römer ließen diese letztem Thiere inden Schauspielen aufführen, und sie wurden mit Pfeilenerleget.
Von der Erklärung dieser Aufschrift nun , schreitetHerr Lrerec zu denen Untersuchungen , die er wegen desGottes Endovellicus angestellet. Erstlich bemerkt er,daß es verschiedene Abhandlungen von dieser Gottheit gebe.Neinesrus hat eine davon ans Licht gestellet, ehe er nochdie Aufschrift von Toledo gesehen, die man hier erklärethat. Er glaubt, daß derjenige Gott, der in der dreyze-henden Aufschrift von Villa-Vicioja, LX00L0IckLV8und in der zweyten, Lb!00V0HV8genennet wird, ebenderselbe sey, als Apollo, mit dem Zunamen LLlllbi V8 inden Aufschriften von Aquileja.
Ein Deutscher, der sich Ludovicus Alphitanderkennet, geht, da er doch von eben dieser Materie schreibt,noch viel höher hinaus, als Reinestus. Die Sündstmhallein kann seinem Forschen Einhalt thun , und er glaubtden Gott Endovellicus, oder Endobolicus, in derFamilie des Noah finden. Er zweifelt keinen Augen-blick, daß es nicht Thubal, mit dem Zunamen GHLH-^äOL sey, wie ihn die siebenzig Dollmetscher nennen, und
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