Band 
Zweyter Theil.
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famaritanifchen Münzen. 249

und man entdeckt sogar noch einige Spuren Schrift, ausdieses Prinzen Münzstädte, sowohl an der Seite des Kopfe,als auf der Gegenseite.

Das Stück ist nachmals von einem neuen Stämpelüberstämpelt worden, der eine jüdische Münze daraus ge-macht hat. Auf einer Seite sieht man eine jener, mit denWorten KIK0V1 N<0V8M.LK1, von der Lefrey-ung, oder von der Freyheit Jerusalems, und auf derandern eine Weintraube, mit dem Namen 8LbkLlVl0V!4,Simon.

Mit dieser Entdeckung bewaffnet, glaubte Herr Hen-rion berechtiget zu seyn, im 171 z Jahre zu behaupten, daßdiejenigen jüdischen Münzen, die den Namen Simonführen, nicht vom Simon Maccabäus seyn können, wel-cher fast drey hundert Jahre vor Trojans Regierung gelebthat; ^sondern daß man sie alle dem Simon BarcHoche--bas zuschreiben müsse, dessen Empörung unter dem Ha,drian so viel Aufsehen machte. So wichtig indessen demHerrn Henrion, das Zeugniß vorstehender Münze zu seynschien: so wollte er doch auch noch neue Beweisgründe zuHülfe nehmen.

Der erste ist aus der Wahrscheinlichkeit Hergenom,men; nämlich daß von zweenen Simonen, welche zsoJahre von einander unterschieden sind, die Münzen desletztem sich länger erhalten haben müssen, als des erstem* seine.

Zum andern, daß wir keine Münze, weder von demVater, noch von den Brüdern des Simon Maccabäuskennen; welche doch vermuthlich einerley Vorrecht mit ihmwerden genossen haben.

Der dritte Grund ist endlich, daß die auf erwähntenMünzen bemerkten Jahre, nur bis auf das 4 te Jahr ge-hen ; welches eine vollkommene Verhältniß mit der Dauer

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