Band 
Zweyter Theil.
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XU Mahudel von dm

Eine Stange von umgeschmolzenen Münzen, derengrünlichrer Rost, die Menge des Kupfers anzeigte, welchegrößer war, als das dazu genommene Silber, und welcheman zu gleicher Zeit, an eben dem Orte mit gefunden, läßtkeinen Zweifel mehr, daß man sie mehr gebraucht, silberne,als goldene Münzen, in den Sand zu gießen.

Aus dieser Beschreibung, und aus dem Gebrauche,zu welchem die Alten diese Formen bestimmten, erhellet:daß ihre Art zu gießen, der mistigen ziemlich gleich gekom-men ; und daß dasjenige was sie besonders gehabt, dieArt des Sandes gewesen, dessen sie sich bedienet: der sogut und so zubereitet war, daß ihre Formen noch nach 1400Jahren tüchtig sind, viele Güsse auszuhalten.

Die Güte dieser Formen und die große Menge dersel-ben , die man bereits zu Gavots Zeiten, in der StadtLyon gefunden, als welches eine der ansehnlichsten Münz-verwaltereyen des Kaiserthums war, haben einige Alter-thumskundige bewogen zu glauben, daß die Römer zuwei-len auch ihre Silbermünzen in Formen gegossen- HerrMahudel aber, welcher überzeugt ist, daß man sie mitdem Hammer, oder einer gleichwirkenden Maschine geschla-gen, führet zum Beweise dessen, die vornehmsten von de-nen Beweisen an , die bereits andere vor ihm gebrauchthakten; er setzt aber auch noch einige neue hinzu.

Der erste und gewöhnlichste von diesen Beweisen, wirdaus der Bedeutung der Wörter cuäers, kerire, percmere,und 6Zrwre genommen, die alle schlagen heißen. Manbedient sich derselben gemeiniglich bey den Münzgesetzenst),in den Geschichtschreibern, Sprachlehrern und allen Dich-tern: ja selbst auf den Münzen des ersten und vierten Jahr-hunderts des römischen Reichs, stehen sie sowohl in denZeichen und Umschriften der einen, als in dem Rande derandern.

Der

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