Band 
Zweyter Theil.
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vermeynten Solon. zz7

Man trug also ganz gewiß damals Bärte: denn wobliebe sonst des Aristophanes Scherzrede? In seinem Lust.spiele von der Versammlung der Weiber, redet Pra-pagora mit ihren Gespielinnen, und unter den verschiede,nen Rathschlägen die sie ihnen giebt, sich des Regimentszu bemächtigen, sagt sie M'/sEL-, macht

euch Bärre an. Dieß beweiset augenscheinlich, daß zurZeit dieses Dichters, diejenigen die am Ruder der Regie-rung gesessen, einen Bart getragen , wie LVilriades undCynegirus aus des Lulvius Urstnus Cabinekte.

Zum andern ist es nicht wahrscheinlich, daß zu So-laris Zeit, Bildseulen von ihm von verschiedenem Alterzu Athen gewesen seyn sollten, wie die gestochenen Bilderzu seyn scheinen, die man gemeiniglich für dieses berühmtenAtheniensers Bildnisse hält. Hieraus nun schließt man,daß der Name der auf den gestochenen Stei-

nen in griechischer neuen Schrift steht, der Name irgendeines Steinschneiders seyn müsse, der ein Zeitgenoß vvmAugust gewesen; und daß das Bild irgend einen Römervon eben derselben Zeit vorstelle.

Man findet in den Cabinetten der Alterthumskundi-gen verschiedene geschnittene Steine, auf welchen einer undderselbe Kopf, den Namen Solon, oder auch Dioskori-des, führet. Dieser letzte nun, der für Augusts Stein-schneider bekannt ist, läßt mukhmaßen, daß ein gewissereben so geschickter Solon, auö Nacheifer, mit dem Dios-korides einerley Köpfe verfertiget habe.

Um diejenigen vollends zu überzeugen, die sich aufdiesen ersten Beweis nicht ganz ergeben wollen, bringt HerrBaudeloc zweene Steine hervor, darauf ganz gewiß nichtsenthalten ist, was den atheniensischen Gesetzgeber angienge,noch mit ihm die mindeste Verwandschaft hak. Diese 2Steine stellen eben den Gegenstand vor, den die Alter-khumsforscher, ohne daß man weis, warum, des AchillesU Th.derGesch. . * P Rache,